Start ins Brandenburger Wahljahr: Parteien liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

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Start ins Brandenburger Wahljahr: Parteien liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Gleich drei wichtige Wahlen: 2019 ist im Land Brandenburg ein „Superwahljahr“. Am 26. Mai stehen Kommunal- und Europawahlen an, am 1. September wird dann ein neuer Landtag gewählt. Der BBU wird diese Wahlen im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen eng begleiten – auch mit einer regelmäßigen Berichterstattung in seinen Medien. BBU-Vorstand Maren Kern: „Vor uns liegt ein ausgesprochen bewegtes Jahr. Wichtig sind bei der demokratischen Auseinandersetzung aus unserer Sicht dabei vor allem zwei Dinge: Fairness und der Fokus auf die Menschen.“

Aktuellen Umfragen zufolge muss die SPD erhebliche Einbußen befürchten: Stand die Partei 2014 noch bei knapp 32 Prozent der Stimmen, käme sie aktuell nur noch auf rund 20 Prozent. Deutlich zulegen könnten hingegen die Grünen (auf 12 % von zuvor rd. 6 %) sowie die AfD. Der derzeit gemeinsam mit der SPD regierenden LINKEN würden 17 Prozent der Märkerinnen und Märker das Vertrauen aussprechen, die CDU käme auf 19 Prozent. Das geht aus einer FORSA-Umfrage im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung hervor.

Wer macht das Rennen?

Besonders bemerkenswert: Die Parteien liegen immer dichter beieinander. Eine Zweierkoalition – gleich welcher Couleur – würde deswegen aktuell nicht die zur Regierungsbildung sinnvolle Mehrheit von 51 Prozent der Stimmen im Landtag erhalten. „Eines kann vor diesem Hintergrund schon jetzt gesagt werden: Die sich aus diesen Konstellationen ergebenden Herausforderungen für eine effektive Vertretung der Bedürfnisse der sozialen Wohnungswirtschaft in Brandenburg und damit für die Arbeit des BBU werden erheblich zunehmen“, so BBU-Vorstand Kern. Als wesentliche Punkte dabei nannte sie die Stadtentwicklungs-, Förder- und Infrastrukturpolitik sowie die Vertiefung der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Enrico Thiel

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