3. Berliner Genossenschaftsdialog diskutierte über Grundstücke und Genossenschaftsbeauftragten

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3. Berliner Genossenschaftsdialog diskutierte über Grundstücke und Genossenschaftsbeauftragten

Am 5. November 2018 empfingen Senatorin Katrin Lompscher und Staatssekretär Sebastian Scheel Vertreterinnen und Vertreter von Wohnungsbaugenossenschaften sowie deren Interessenvertretungen zum 3. Genossenschaftsdialog, darunter auch BBU-Vorstand Maren Kern. Dabei ging es vorrangig darum, die im „Handlungsprogramm zur Beschleunigung des Wohnungsbaus“ beschlossenen Maßnahmen zur Unterstützung von Genossenschaften weiter umzusetzen. Der Genossenschaftsdialog soll im Frühjahr 2019 fortgesetzt werden.

Senatorin Katrin Lompscher: „Mit dem Handlungsprogramm hat der Senat ein klares Bekenntnis zur Stärkung des Genossenschaftswesens in Berlin abgegeben. Wir befinden uns nun in der Umsetzungsphase. Die Genossenschaftsförderung für Neubau und Bestandserwerb ist bereits in Kraft, das Programm zur Unterstützung des Erwerbs von Geschäftsanteilen für Privathaushalte befindet sich auf der Zielgeraden. Nun nehmen wir die Übertragung der Grundstücke in Angriff. Mittlerweile sind 20 Baugrundstücke identifiziert, davon ein Neubaustandort, der sich durch seine Größe hervorragend als Genossenschaftscampus eignet. Klar ist auch, dass Genossenschaften in den neuen Stadtquartieren zum Zuge kommen sollen – 20 Prozent der öffentlichen Flächen sind hierfür vorgesehen.“

Die Bereitstellung der Grundstücke wird der Senat zügig in die Wege leiten. Die Grundstücke haben eine Größe 370 m² bis 7.500 m². Die Mehrzahl weißt eine Größe zwischen 600 m² und 950 m² auf. Drei Grundstücke sind größer als 6000 m².

Das „Handlungsprogramm zur Beschleunigung des Wohnungsbaus“ sieht neben der Einführung der Genossenschaftsförderung und der Bereitstellung von Baugrundstücken auch die Benennung einer bzw. eines Genossenschaftsbeauftragten vor. Hierzu sagte Staatssekretär Sebastian Scheel: „Die oder der Genossenschaftsbeauftragte soll den Anliegen der Genossenschaften künftig noch mehr Gewicht verleihen. Wir haben auf dem Genossenschaftsdialog eingehend mit den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern über deren Vorstellungen diskutiert. Mit der Benennung einer Person ist bis Ende des Jahres zu rechnen.“

 

Mario Hilgenfeld

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