Berliner Baubranche mit höchster Azubizahl seit 2001

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Berliner Baubranche mit höchster Azubizahl seit 2001

Die Berliner Baubranche konnte die Anzahl der abgeschlossenen Azubiverträge um 25 Prozent zum Vorjahr steigern. Insgesamt wurden 258 neue Azubis begrüßt, dies ist der höchste Stand von Berufsstartern seit dem Jahr 2001. Dies gab die Fachgemeinschaft Bau am 30. Oktober 2018 bekannt. 

 Das Berliner Bauhauptgewerbe verzeichnet abermals eine Zunahme neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir eine Steigerung um 25 Prozent erzielen. Mit 258 neuen Auszubildenden haben wir zudem die höchste Zahl von Berufsstartern seit dem Jahr 2001“, erklärte Gerrit Witschaß, Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks der Fachgemeinschaft Bau.

Der Anstieg der Lehrlingszahlen zeigt deutlich, dass eine duale Ausbildung in der Bauwirtschaft zunehmend an Attraktivität gewinnt. „Immer mehr Jugendliche erkennen, dass eine duale Berufsausbildung in der Branche die Brücke zu einem erfolgreichen Leben ist“, ergänzt die Lehrbauhofleiterin. „Angehende Nachwuchskräfte können schon früh Verantwortung übernehmen, schnell erfolgreich selbstständig sein und unzählige Stolzmomente erleben. Denn ihre Arbeitsergebnisse sind für jedermann sichtbar, nutzbar, erlebbar oder befahrbar.“

Weiter fügt sie hinzu: „Bauunternehmen sind attraktive Arbeitgeber. Sie bieten sichere Jobs, eine solide Ausbildung und gute Löhne.“ Auch die Zahl der Baubetriebe, die in Ausbildung – und damit in junge Menschen – investieren, wachse stetig. „Obwohl wir eine quantitativ positive Entwicklung haben, ist bei der Zahl der Auszubildenden und den ausbildenden Betrieben noch deutlich Luft nach oben. Gemeinsam arbeiten wir intensiv daran, den Aufwärtstrend fortzuschreiben“, sagtee Witschaß.

Silke Schendel

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