WBM legt die Platte neu auf und lädt in den Himmel über Berlin

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WBM legt die Platte neu auf und lädt in den Himmel über Berlin

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 bot die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH einem Highlight der Nachkriegsmoderne eine besondere Bühne und präsentierte die preisgekrönte Bebauung am Platz der Vereinten Nationen.

Architektin Kirsten Angermann führte die Besucher*innen um und in die Häuser und erklärte die zahlreichen Details dieser ganz besonderen Plattenbauten. Den Abschluss bildete ein Besuch der Dachterrasse Platz der Vereinten Nationen 1 – mit Sommerbowle und kostenfreiem Architekturführer.

Erbaut 1968-70 besteht die Bebauung am früheren „Wohnkomplex Leninplatz“ aus zwei geschwungenen elfgeschossigen Wohnzeilen, einer abgetreppten Hochhausgruppe und einem langgestreckten Wohnblock mit moderner Kaufhalle. Angewandt wurden hier Sonderkonstruktionen des industriellen Wohnungsbaus. Nach Abriss des Lenindenkmals und Umbenennung des Platzes wurde der Wohnkomplex schließlich saniert und dafür mit dem Bauherrenpreis 1997 ausgezeichnet. Seit 1995 steht das Ensemble unter Denkmalschutz.

Neuestes Mitglied der rund 100 Baudenkmäler im Bestand der WBM ist das Nikolaiviertel. Es entstand als Neuinterpretation des historischen Berliner Stadtkerns anlässlich der 750-Jahr-Feier der Hauptstadt und bietet mit rund 800 Wohnungen bezahlbares Wohnen direkt zwischen Rotem Rathaus und Schlossplatz. Mit diesem Denkmalstatus erfährt der industrielle Wohnungsbau eine weitere Anerkennung, die WBM präsentiert ihr städtebauliches Erbe sowie die „Platte“ weltweit seit 2011 im eigenen Kulturportal jeder-quadratmeter-du.de.

Enrico Thiel

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