Zahl der Wohnungsneubauten in Berlin im 1. Halbjahr 2018 leicht gestiegen

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Zahl der Wohnungsneubauten in Berlin im 1. Halbjahr 2018 leicht gestiegen

1.918 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau haben die Berliner Bauaufsichtsbehörden im ersten Halbjahr des Jahres 2018 genehmigt. Das sind 17,7 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 9. August 2018 mitteilte. Dabei sollen 11.606 Wohnungen entstehen, 2,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der genehmigten Neubauwohnungen beträgt 10.345, was eine Zunahme um 3,0 Prozent bedeutet.

In Mehrfamilienhäusern sind 9 395 Wohnungen (+4,8 Prozent) und in Ein- und Zweifamilienhäusern 715 Wohnungen (–33,1 Prozent) geplant. Weitere 1 261 Wohnungen werden dem Wohnungsmarkt aufgrund von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Dachgeschossausbau oder Nutzungsänderungen, zur Verfügung stehen.Dies ist ein Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen erteilten die Bezirke Pankow und Treptow-Köpenick. Die veranschlagten Kosten aller im ersten Halbjahr 2018 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 2 641,8 Mill. EUR. Das sind 20,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Silke Schendel

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