BBU-Vorstand Maren Kern im ND-Interview: Berlin braucht positives Neubauklima

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BBU-Vorstand Maren Kern im ND-Interview: Berlin braucht positives Neubauklima

Unter dem Titel "Bauland für Genossenschaften" veröffentlicht das Neue Deutschland (ND) am 7. Juli 2018 ein Interview mit BBU-Vorstand Maren Kern. Darin fordert sie ein besseres Neubauklima für mehr bezahlbaren Geschosswohnungsbau, schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Bauland für Genossenschaften. Es gebe zu viele rechtliche und politische Hemmnisse bei Neubauplanungen. Sie hob Potsdam als gutes Beispiel für den Umgang mit Wohnungsbauunternehmen hervor.

Dort gebe die höchsten Neubauzahlen pro 1000 Einwohner in ganz Deutschland. Kern sagte, hier, sei früher mit der Wachstums- und Neubauförderung angefangen worden, und die sei strategisch, konzertiert und konzentriert umgesetzt worden. Ein Schwerpunkt des Interviews ist die Baulandvergabe an Genossenschaften: Diese sollen Grundstücke nur noch über das Erbbaurecht für 60 Jahre verpachtet werden, statt wie bisher 99 Jahre. Hier müsse man in längeren Zeithorizonten denken und passende Unterstützung anbieten. Das Land Berlin solle nicht durch die Vergabe der Grundstücke verdienen, sondern für die Sicherung guten Wohnraums für breite Schichten der Bevölkerung sorgen. Für die Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 wünschte sich Kern, dass die Neubau-Zielzahlen erreicht würden, damit sich der Druck am Markt nicht noch weiter erhöhe. Die Forcierung des Neubaus müsse daher als Gemeinschaftsaufgabe gesehen und angegangen werden - auch auf Bundesebene.

Dr. David Eberhart

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