Gemeinsames Papier zur Volldigitalisierung von Wohnungswirtschaft und Kabel-Verbänden

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Gemeinsames Papier zur Volldigitalisierung von Wohnungswirtschaft und Kabel-Verbänden

Die Verbände ANGA, BBU, FRK und GdW haben am 8. Mai 2018 ein Eckpunktepapier mit Handlungsempfehlungen zur analogen Abschaltung im Kabel veröffentlicht. Einen Hauptforderung: Der Übergang von analoger zur volldigitalisierter Nutzung soll möglichst reibungslos und mieterfreundlich gestaltet werden. 

Im Markt zeichnet sich eine Tendenz ab, das analoge Kabelfernsehen in Richtung Jahresende 2018 einzustellen. Die Umstellung auf eine rein digitale Verbreitung von TV-Signalen bedeutet nicht nur eine verbesserte Bildqualität, sondern schafft Kapazitäten zum weiteren Ausbau der Programmangebote, insbesondere in HDTV- und UHDTV-Bildqualität. Zugleich ist sie die Grundlage für die Fortentwicklung weiterer digitaler Dienste inkl. Internetbandbreiten im Gigabitbereich über den Kabelanschluss.

Die ganz überwiegende Mehrheit der knapp 18 Millionen Kabel-TV-Zuschauer nutzt inzwischen zwar schon die große Auswahl an digitalen TV-Programmen; im Juni 2017 betrug der Anteil der digitalen Nutzung bereits fast 90 Prozent.

Dennoch müssen die Haushalte, die derzeit ihre Programme noch analog beziehen, bei der anstehenden Volldigitalisierung mitgenommen werden. Die Verbandspräsidenten und -vorstände Thomas Braun (ANGA), Maren Kern (BBU), Heinz-Peter Labonte (FRK) und Axel Gedaschko (GdW) sind sich deshalb einig: „Der Übergang vom analogen zum digitalen TV soll möglichst reibungslos und mieterfreundlich erfolgen. Kein Kabelkunde und kein Mieter sollen von der analogen Abschaltung im Kabel überrascht werden.“

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Verbände jetzt ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Unterstützung der analogen Abschaltung im Kabel unterzeichnet. Das Papier enthält Handlungsempfehlungen für Kabelnetzbetreiber und Wohnungsunternehmen, die einen Rahmen für den Übergang in eine volldigitalisierte Nutzung bieten. Dazu gehören die gegenseitige Benennung fester Ansprechpartner sowie die enge Zusammenarbeit bei der Mieterkommunikation.

Das Eckpunktepapier finden Sie unten im Downloadkasten.

Die Verbände:

ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.

Die ANGA vertritt die Interessen von mehr als 200 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Die Netzbetreiber der ANGA versorgen knapp 18 Mio. TV-Kunden. Neben
dem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über ihre Netze auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfügbar. 7,7 Millionen Haushalte nutzen ihren Kabelanschluss auch für breitbandigen Internetzugang und für Telefonie. Die Netzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.
Kontakt: Jenny Friedsam • Tel.: 0221/3909000 • jenny.friedsam@anga.dewww.anga.de

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Unter dem Dach des BBU sind rund 350 landeseigene, kommunale, genossenschaftliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen in Berlin-Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind rund 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.
Kontakt: Dr. David Eberhart • Tel.: 030/89781118 • david.eberhart@bbu.de  • www.bbu.de

FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation
Der FRK vertritt die auf dem Gebiet der Rundfunkempfangs- und Breitbandkabelanlagen (Kupferkoaxialkabel und Glasfasern) tätigen Fachbetriebe sowie Unternehmen, die solche Anlagen unterhalten oder unterhalten lassen. Der FRK ist eine Interessenvertretung der kleinen und mittelständischen Kabelnetzbetreiber aus Handwerk und Wohnungswirtschaft durch Mitarbeit in Arbeitskreisen, Gremien der politischen Meinungsbildung und gezielte Öffentlichkeitsarbeit.
Kontakt: Heinz-Peter Labonte • Tel.: 06136/996910 • hp.labonte.kombunt@t-online.dewww.kabelverband-frk.de 

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Der GdW vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.
Kontakt: Katharina Burkardt • Tel.: 030/82403151 • burkardt@gdw.de  • www.gdw.de
 

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