WohnBau Frankfurt feiert 125 Jahre Genossenschaft

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WohnBau Frankfurt feiert 125 Jahre Genossenschaft

Der 17. Dezember 1892 war ein historisches Datum für die Wohnbau Frankfurt. An diesem Tag gründete sich – nur wenige Jahre nach Inkrafttreten des Genossenschaftsgesetzes - der Beamten-Wohnungs-Verein zu Frankfurt an der Oder, dessen Bestand heute zu unserer Genossenschaft gehört. Die Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG kann somit auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken. Das große Jubiläum wurde am 11. Dezember 2017 im Kleist Forum Frankfurt (Oder) mit einem Festakt begangen. Zu den 170 Gästen zählten Genossenschaftsvertreter, der Aufsichtsrat, die Mitarbeiter, Staatssekretärin Ines Jesse, GdW-Präsident Axel Gedaschko, BBU-Vorstand Maren Kern, Vertreter der Stadt Frankfurt (Oder) sowie langjährige Geschäftspartner und Freunde der WohnBau Frankfurt. 

Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke bedankte sich im Rahmen seines Grußwortes unter anderem für die ausgezeichnete und engagierte Unterstützung der Genossenschaft bei der Stadtentwicklung. Als Geschenk überreichte er der Vorstandsvorsitzenden Dr. Michaela Schmitz-Schlär und Vorstand Olaf Runge eine gerahmte historische Stadtansicht. Im Haus der Königlichen Generalkommission in der Logenstraße 8 befand sich der erste Geschäftsraum des Beamten-Wohnungs-Vereins. Der damalige erste Vorsitzende, Generalkommissions-Büro-Assistent Schrödter, und sein Stellvertreter, Generalkommissions-Sekretär Liedtke, hatten die Geschäftsstelle der Genossenschaft "auf ihrer Arbeit" untergebracht. Heute befindet sich an dieser Stelle Brandenburgs höchstes Gebäude, der Oderturm.

Zu den Gästen gehörten außerdem GdW-Präsident Axel Gedaschko und BBU-Vorstand Maren Kern, die der Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG allzeit mit Rat und Tat bei der Umsetzung der wohnungswirtschaftlichen Ziele zur Seite stehen.

Dr. Michaela Schmitz-Schlär verwies in ihrer Begrüßungsrede unter anderem auf die besondere Bedeutung und Aktualität des Genossenschaftsmodells: „Unterschiedliche politische Systeme mit den unterschiedlichsten Gesellschaftsstrukturen und Ansprüchen vermochten nicht an dem genossenschaftlichen Gedanken vorbeizukommen oder ihn zu ignorieren. Er ist dem menschlichen Bedürfnis nach Gemeinschaft, Solidarität und sozialen Kontakten immanent. Anonymität ist aufgehoben und bezahlbare Mieten sind garantiert, da die einzigen Nutznießer der Ergebnisse der Genossenschaft die Mitglieder sind, die in den demokratischen Prozess des genossenschaftlichen Systems eingebunden sind.“ Sie bedankte sich außerdem bei allen Partnern, den Mitgliedern und den Mitarbeitern für die hervorragende Zusammenarbeit zum Wohle der Genossenschaft.

Das Deutsch-polnische Jugendorchester begeisterte die Gäste im Rahmen des Festaktes mit Werken von Wolfgang Schumann, Dmitri Schostakowitsch und Mozart. Mit der Einladung hatte die WohnBau Frankfurt darum gebeten, auf Geschenke und Blumen zu verzichten und stattdessen die herausragenden jungen Musiker mit einer Spende zu unterstützen.

Fotos: Henry-Martin Klemt

 

Silke Schendel

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