Schnelles Internet: 64 Prozent verfügen in Brandenburg über mindestens 50 Mbit/s – in Berlin bis rund 90 Prozent

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Schnelles Internet: 64 Prozent verfügen in Brandenburg über mindestens 50 Mbit/s – in Berlin bis rund 90 Prozent

Etwa neun von zehn Haushalte in Berlin verfügen über eine Mindestgeschwindigkeit beim Internet von 50 Mbit/s. Das geht aus der Antwort (18/13621) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/13439) hervor. Die Spannbreite bei der Versorgungsdichte mit Internetzugängen, liegt danach zwischen 96,3 Prozent der Haushalte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und 83,2 Prozent im Bezirk Lichtenberg.

Dagegen verfügen im Land Brandenburg laut der Antwort (18/13631) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen durchschnittlich 64 Prozent der Haushalte über einen Internetzugang mit einer Mindestgeschwindigkeit von 50 Mbit/s. Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Während in städtischen Regionen die Abdeckung mit Internetzugängen mit mindestens 50 Mbit/s bei 89 Prozent liege, betrage diese in ländlichen Regionen 38 Prozent. Mindestens 100 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit erreichen der Vorlage zufolge in Brandenburg 41 Prozent der Haushalte. In städtischen Bereichen liege der Anteil bei 67 Prozent, in ländlichen Regionen bei 14 Prozent.
Breitbandzugänge durch Glasfasertechnologie (FTTH) "auch auf der letzten Meile" haben nach Regierungsangaben weniger als ein Prozent der Haushalte in Berlin, jedoch 3,5 Prozent der Haushalte in Brandenburg. In ländlichen Regionen liege der Anteil bei 0,5 Prozent, in städtischen Regionen bei 10,2 Prozent. Deutschlandweit hätten 7,3 Prozent der Haushalte Glasfaserbreitbandzugänge.
Weiter heißt es in der Antwort für das Land Brandenburg, dass der Bund den Flächenländern jährlich zweckgebundene GAK-Mittel (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro für die Förderung der Breitbandversorgung in ländlichen Räumen zur Verfügung stelle. Der Anteil Brandenburgs an diesen Mitteln liege bei 859.000 Euro. Darüber hinaus könnten die Bundesländer weitere GAK-Mittel für den Breitbandausbau einsetzen.
 

Dr. Claus Wedemeier

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