BBU im Handelsblatt: Enteignungsdebatte kostet Energie, die im Neubau besser verwendet wäre

Der BBU in den Medien

BBU im Handelsblatt: Enteignungsdebatte kostet Energie, die im Neubau besser verwendet wäre

Über die Situation zur Wohnungspolitik in Berlin nach der Vonovia /Deutsche Wohnen-Fusion berichtet das Handelsblatt am 29. Mai 2021. Die Debatte um die Enteignung sowie die Unterschriftensammlung für das Volkbegehren würden fortgesetzt, berichtet das Blatt. Dazu wurde BBU-Vorständin Maren Kern befragt, sie sagte: „Von einer Enteignung haben wir vor der Fusion nichts gehalten, und halten auch weiterhin nichts von einem solchen Schritt.“ Berlin verliere mit dieser Diskussion viel Zeit und Energie, die besser auf die Forcierung des Neubaus günstiger Mietwohnungen verwendet werden würde, sagte Kern dem Handelsblatt. Gegen Knappheit helfe nur die Ausweitung des Angebots.

Kern führte fort, dass sie sich über das klare Bekenntnis von Vonovia und Deutsche Wohnen zu Berlin freue. Positiv sei zudem auch die Ankündigung, dass sich das fusionierte Unternehmen künftig noch stärker im Neubau engagieren werde. Eigenen Aussagen zufolge plant der neue Konzern neben den selbst auferlegten Beschränkungen bei Mieterhöhungen den Neubau von rund 13.000 Wohnungen in den kommenden Jahren. Immer weitere gesetzliche Regulierungen des Mietwohnungsmarkts seien nicht notwendig, so Kern. „Die großen Wohnungsunternehmen kennen ihre soziale Verantwortung und kommen ihr aus freien Stücken und auf Grundlage ihrer wirtschaftlichen Kraft nach.“

BBU-Mitgliedsunternehmen