Medien berichten über BBU-Position zu Mietendeckel-Bilanz nach einem Jahr

Der BBU in den Medien

Medien berichten über BBU-Position zu Mietendeckel-Bilanz nach einem Jahr

Mehrere Tageszeitungen und die Nachrichtenagentur dpa berichteten am 19., 20. und 22. Februar 2021 über eine Bilanz des Berliner Mietendeckels nach einem Jahr. Der BBU kritisierte das Instrument in den Medien deutlich. Durch den Mietendeckel würden weniger Mittel für Investitionen zur Verfügung stehen, weniger Mietwohnungen angeboten werden und vor allem Gutverdiener würden von der Absenkung profitieren. „Weniger Investitionen in gutes Wohnen, keine Erleichterungen bei der Wohnungssuche insbesondere für einkommensschwache Haushalte, Verunsicherung bei Mietern und Vermietern: Das ist die Bilanz von einem Jahr Mietendeckel“, sagte BBU-Vorständin Maren Kern der Presse. Um den Wohnungsmarkt zu entspannen, brauche Berlin in der Wohnungspolitik Kooperation statt Konfrontation.

Der BBU habe hochgerechnet, dass seine Mitgliedsunternehmen im Laufe von fünf Jahren Mietendeckel rund 900 Millionen Euro Einnahmeverluste haben werden. Bei Investitionen in Neubau, Modernisierung und Klimaschutz schätzt der BBU das Minus auf 4,5 Milliarden Euro.

Zu den ausgewiesenen Transparenzmieten sagte Kern, dass Geschäftsführungen und Vorstände von Wohnungsunternehmen "gesetzlich grundsätzlich gehalten seien, wirtschaftlichen Schaden von ihren Unternehmen abzuwenden“. 

 

 

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