BBU in Morgenpost: Mietendeckel bremst Gebäudesanierung in Berlin

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BBU in Morgenpost: Mietendeckel bremst Gebäudesanierung in Berlin

Die Berliner Morgenpost berichtet am 8. Juni 2020 über eine Studie der "Initiative Wärmewende" zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden in Berlin. Wie die Studie berechnet, fallen bis zum Jahr 2050 Sanierungskosten in Höhe von 91 Milliarden Euro an, um alle Ein- und Mehrfamilienhäuser auf den klimatechnisch neusten Stand zu bringen und den Energieverbrauch zu reduzieren. Das wären jedes Jahr Ausgaben von rund drei Milliarden Euro, die vom Mietendeckel mit je nur einem Euro Umlage pro Quadratmeter und Monat gegenfinanziert werden könnten. Nötig seien jedoch 2,89 Euro, die die Vermieter kalkulieren müssten. Der BBU forderte, dass Berlin jetzt eine massive finanzielle Unterstützung bereitstellen müsse, um die Klimaziele zu erreichen. 

BBU-Vorstand Maren Kern forderte im Bericht eine widerspruchsfreien Klimaschutzstrategie: „Dazu gehört die Vermeidung von Zielkonflikten. Weder Mieter noch Vermieter dürfen durch die notwendigen Klimaschutzinvestitionen überfordert werden.“ 

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