BBU äußert sich in Fach- und Tagespresse zu Corona-Maßnahmen der Wohnungswirtschaft

Der BBU in den Medien

BBU äußert sich in Fach- und Tagespresse zu Corona-Maßnahmen der Wohnungswirtschaft

Der BBU hat sich am 25. März 2020 in diversen Fach- und Tagesmedien zur Positionierung der sozialen Wohnungswirtschaft während der aktuellen Corona-Krise geäußert. Laut Fachmedium IVV immobilien vermieten & verwalten gelte: Wer als Mieter bei den BBU-Mitgliedsunternehmen wohne, müsse keine Angst haben, seine Wohnung zu verlieren. Sollten gewerbliche oder private Mieter wegen Einkommensausfällen aufgrund der Corona-Krise ihre Miete nicht mehr bezahlen können, sollten sie mit dem jeweiligen Vermieter eine Einzelfalllösung finden. Die BBU-Mitgliedsunternehmen böten beispielsweise Stundungen oder Ratenzahlungsvereinbarungen an.

Auch seine eine Verlängerung der Kündigungsfrist bei Mietrückständen von drei auf sechs Monate denkbar, so BBU-Vorstand Maren Kern gegenüber der Tageszeitung Neues Deutschland (ND). Die sei ein "tragbarer Schritt". Sie gab jedoch zu bedenken, dass weniger Einnahmen zu einem Liquiditätsengpass in der Schlüsselbranche Wohnungswirtschaft führen könnten. Das wiederum habe schwerwiegende Folgen für Handwerk und Baugewerbe und könne zu einer Abwärtsspirale führen. Daher seien auch direkte, unbürokratische und schnelle Finanzhilfen für Mieterinnen und Mieter notwendig, sagte Kern weiter gegenüber derm ND. 

Eine Aussetzung der Mieten komme jedoch für den BBU nicht infrage, wie BBU-Pressesprecher Dr. David Eberhart gegenüber der tageszeitung (taz) äußerte: „Das würde einen Flächenbrand auslösen. Sie können nicht bei der Wohnungswirtschaft, dem größten Kreditnehmer des Landes, Zahlungen aufschieben. Davon wären auch die Banken betroffen und alles würde den Bach runtergehen." Maximalforderungen würden imi Moment nicht helfen.“ Er finde aber, dass es einen Übergangsfonds für Mieter*innen geben müsste, der unkompliziert Kredite gewährt und unbürokratisch Mietzahlungen übernehme, wenn die Verwaltungen und Ämter nicht mit möglichen Genehmigungen von Anträgen hinterherkommen sollten.

 

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