Morgenpost-Podiumsdiskussion zu Wohnungspolitik mit BBU-Vorstand Maren Kern

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Morgenpost-Podiumsdiskussion zu Wohnungspolitik mit BBU-Vorstand Maren Kern

Wohnungspolitik, der Mietmarkt und das Volksbegehren "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" standen im Fokus des Morgenpost-Leserforums am 11. Juni 2019. Als Gäste begrüßte Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, Michael Zahn (Deutsche Wohnen), BBU-Vorstand Maren Kern, Volkan Sayman („Deutsche Wohnen & Co enteignen"), Udo Wolf (Fraktionschef der Linken im Abgeordnetenhaus), Isabell Jürgens (Mietexpertin der Berliner Morgenpost) auf dem Podium. Maren Kern sprach sich in der Diskussion strikt gegen die Enteignungspläne der Initiative und Teilen des Senats aus. Es bestehe seit geraumer Zeit Wohnungsmangel in der Stadt, durch eine mögliche Enteignung werde das Problem nicht gelöst. Das Volksbegehren sei zudem sowohl nach dem Grundgesetz als auch nach der Verfassung von Berlin verfassungswidrig. Sie fügte hinzu: "Bei einer Enteignung wären zudem 36 Milliarden Euro Entschädigung nötig, die an anderer Stelle fehlen.“ 

Beim Thema Neubau in der Morgenpost-Runde wies BBU-Vorstand Maren Kern darauf hin, dass der Verband seit knapp zehn Jahren bereits für mehr Neubau plädiere. Doch damals habe der Senat abgewinkt. Jetzt laufe das Land der Entwicklung hinterher. Dagegen habe Potsdam  frühzeitig alle Akteure an einen Tisch geholt und den Neubau auf den Weg gebracht, so dass dort seit mehreren Jahren in großem Umfang neue Wohnungen gebaut werden. Allein die Deutsche Wohnen baue dort mehrere tausend neue Wohnungen, sagte Kern.

Abschließend war auch der Mietendeckel ein Thema. „Ich möchte eine Lanze für unsere Mitgliedsunternehmen brechen“, sagte Kern. Es gebe viele kleine Vermieter, die keine Renditeinteressen haben. Auch sie halte einen Mietendeckel für verfassungswidrig. 

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