BBU-Jahresstatistik 2024 Berlin: Bestands- und Warmmieten im Dezember 2024

BBU-Mieten im Vergleich zum Mietspiegel deutlich günstiger

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Die durchschnittliche Bestandsmiete der Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen hat sich zum 31. Dezember 2024 auf 6,97 Euro pro Quadratmeter und Monat nettokalt erhöht. Damit lag die Durchschnittsmiete 5,0 Prozent (+33 Cent/m²) über der des Vorjahres (31.12.2023: 6,64 €/m²).

BBU-Bestandsmiete 2024 zu 2023

Nach wie vor wohnt es sich in Berlin in den Beständen der BBU-Mitgliedsunternehmen vergleichsweise günstig: Gegenüber der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,97 €/m² lag die laut Berliner Mietspiegel 2024 ausgewiesene Durchschnittsmiete in Berlin bei 7,21 €/m² und damit um 24 Cent/m² bzw. 3,4 Prozent darüber. Sogar nahezu 10 Prozent günstiger beträgt die Abweichung zur zum Zensusstichtag 15. Mai 2022 ermittelten Durchschnittskaltmiete von 7,67 EUR nettokalt pro Quadratmeter in Berlin. 

Durchschnittliche BBU-Nettokaltmieten Berlin im Vergleich zum Mietspiegel und Zensus 2022

In unterschiedlicher Ausprägung stiegen die BBU-Bestandsmieten je nach Gesellschaftsform für Mieter von BBU-Genossenschaftswohnungen um durchschnittlich 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 6,27 €/m² bzw. für Mieter von BBU-Wohnungsgesellschaften auf 7,20 €/m² (+ 5,3 %). Während sich damit der moderate Aufwärtstrend für Mieten in Genossenschaftswohnungen fortsetzte, zeigte sich nach einem kurzzeitigen Mietenrückgang im Jahr 2020, der durch das zum Erhebungszeitpunkt noch gültige MietenWoG Berlin bedingt war, der vierte Anstieg in Mietwohnungen von Mitgliedsgesellschaften nach 2020. Gleichwohl liegt die durchschnittlich zu zahlenden Kaltmiete pro Quadratmeter und Monat Ende 2024 unterhalb des für den Stichtag 1. September 2023 ermittelten Medians für die ortsübliche Vergleichsmiete von 7,21 Euro pro Quadratmeter netto kalt (Berliner Mietspiegel 2024).

Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Betriebskostenvorauszahlungen stieg die Warmmiete von Wohnungen Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen auf durchschnittlich 10,63 EUR/m² und damit gegenüber dem Vorjahr (+3,1 %) weniger stark als die Entwicklung der Nettokaltmiete für sich allein betrachtet. Zudem schwächte sich die Teuerung der Warmmiete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im zweiten Jahr infolge ab - nach +6,9 % von 2021 zu 2022 bzw. +4,0 % von 2022 zu 2023. 

Entwicklung BBU-NKM und -Warmmiete 2014 - 2024

Erstmals seit 2019 sanken die Vorauszahlungen für Heizung und Warmwasser im Jahr 2024 wieder (-4,9 % auf 1,56 EUR/m²), was einerseits auf einen bewussteren Umgang im Energieverbrauch seitens des Verbrauchers schließen lassen kann, andererseits auf eine niveauvolle Absenkung von zuvor vorsorglich höher angesetzter Kosten für Heizung und Warmwasser zwecks Vermeidung hoher Nachforderungen bei der Betriebskostenabrechnung. Dennoch muss weiterhin mehr als die Hälfte der im Jahr 2021 vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geforderten Betriebskostenvorauszahlungen (0,99 €/m²) gezahlt werden (+57,6 %). Die kalten Betriebskostenvorauszahlungen stiegen wie im Vorjahr erneut um durchschnittlich 7 Cent/m² (+3,4 % auf 2,10 EUR/m²).

Mieten und Betriebskosten Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU 2005 - 2024

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Bestandsmieten und Betriebskosten der Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU in Berlin 2005 bis 2024

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