BBU-ZukunftsAwards 2018 ehren vorbildliche Integrationsprojekte

04.09.2017

Nachhaltig Wirtschaften mit dem Fokus Mensch: Wie das geht, zeigten die mit den BBU-ZukunftsAwards 2018 ausgezeichneten Projekte der Wohnungswirtschaft in Berlin-Brandenburg. Die auf den 23. BBU-Tagen am 5. und 6. März 2018 in Bad Saarow präsentierten Gewinnerprojekte bilden die ganze wohnungswirtschaftliche Bandbreite ab. BBU-ZukunftsAwards-Schirmherrin Elke Breitenbach, Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und Daniel Tietze, Berlins Staatssekretär für Integration, zeichneten die Gewinner-Unternehmen gemeinsam mit BBU-Vorstand Maren Kern aus. 

Die Jury unter Vorsitz von Daniel Tietze, Berlins Staatssekretär für Integration, vergab in den beiden Kategorien „Genossenschaften“ und „Gesellschaften“  sechs Preise und zwei Anerkennungen.

BBU-Vorstand Maren Kern: „Bei den BBU-ZukunftsAwards stehen in diesem Jahr Projekte im Fokus, mit denen Wohnungsunternehmen und -genossenschaften sich für ein gutes Miteinander engagieren. Ob die Einbeziehung von Mieterinnen und Mietern, Quartiersarbeit oder Unternehmensführung: Die ausgezeichneten Projekte stärken Gemeinschaften und verbinden in hervorragender Weise die Interessen des Einzelnen mit dem Gemeinwohl.“

Schirmherrin Elke Breitenbach: „Alle ausgezeichneten Projekte zeigen gleichzeitig die Vielfalt unserer Lebensformen, das praktizierte Miteinander und den Ideenreichtum, um auf diesem Weg weiterzugehen. Auch ich gratuliere den Preisträgern herzlich. Die Schirmherrschaft hatte ich sehr gern übernommen, weil sich die im BBU organisierten Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und sie dementsprechend handeln. Dafür stehen auch die Beiträge der diesjährigen ZukunftsAwards.“

BBU-ZukunftsAwards 2018 – Kategorie Genossenschaften

Mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde eine Kooperation der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ Strausberg eG mit einer in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Wohngebiets liegenden Förderschule in Strausberg, von der Genossenschaftsmitglieder, Schüler*innen und Nachbarschaftsbeziehungen vorbildlich profitieren. Den zweiten Platz belegte die Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor eG aus Berlin mit ihrer Kampagne „Auf gute Nachbarschaft“, mit der bei einem Neubauprojekt der Genossenschaftsgedanke in ganz besonderer Weise im Mittelpunkt stand. Ebenfalls mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurden die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG (pbg) und die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG (PWG) für ihr gemeinsames Projekt „Die Gesundheitsbuddys“, mit dem ältere Genossenschaftsmitglieder für ein selbstbestimmtes und aktives Leben unterstützt werden. 

Kategorie Gesellschaften

Den ersten Platz belegte das Berliner landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag für ihr Projekt zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt – mit messbarem Erfolg: 2017 hatten bereits 33 Prozent der Gewobag-Auszubildenden einen Fluchthintergrund. Auf Platz zwei stand ein Projekt der Hilfswerk-Siedlung GmbH Evangelisches Wohnungsunternehmen in Berlin mit ihrem Willkommensbüro im Lupsteiner Weg, das in vorbildlicher Weise Mieter*innen mit und ohne Fluchthintergrund zusammenbringt. Den dritten Platz belegte die IGB Ingenieurgesellschaft für Bauwesen und Grundstücksverwaltung mbH aus Bad Liebenwerda für die Implementierung einer besonders team- und qualitätsorientierten Führungs- und Unternehmenskultur.

Besondere Anerkennungen in der Kategorie Gesellschaften gingen an die Berliner GESOBAU AG (Projekt „SeniorenNetz) sowie an die ProPotsdam GmbH (Partizipationsverfahren bei der Sanierung von vier Altbausiedlungen in Potsdams Innenstadt). 

Foto oben: Gewinner der Kategorie Genossenschaften; Foto unten: Gewinner der Kategorie Gesellschaften

Fotos: Winfried Mausolf, Bildjournalist 


 

 

 

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