Im 11. August 2025 stellte die MOZ im Rahmen einer Berichterstattung zum Wohnraummangel in Brandenburg und Berlin die Frage, ob modulares Bauen eine Lösung für mehr bezahlbaren Wohnraum sein könne. Auch der BBU wurde hierzu um eine Einschätzung gebeten. BBU-Pressesprecher Dr. David Eberhart erläuterte die positiven Erfahrungen der BBU-Mitgliedsunternehmen und die Möglichkeiten, die der modulare Bau ihnen bietet. Er erklärte, warum die Bauweise im Gegensatz zum konventionellen Bauen eine echte Alternative darstellen kann: „Zwischen 2021 und 2024 sind die Baupreise für Instandhaltungsarbeiten um 37 Prozent und für den Neubau um 33 Prozent gestiegen“, so Eberhart. Gleichzeitig seien die Bauzinsen im selben Zeitraum um 273 Prozent gestiegen. Zudem sei die Zahl der Bauanträge im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 Prozent zurückgegangen. Auch wenn modulares Bauen nicht auf alle Probleme eine Antwort liefere, biete es angesichts dieser Entwicklungen zahlreiche Vorteile.