ZWISCHENBILANZ DES STADTUMBAUS IN FRANKFURT (ODER)

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Für Jürgen Schweinberger, zuständiger Abteilungsleiter für Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, ist Frankfurt (Oder) ein Erfolgsmodell der Stadterneuerung: Die Oderstadt sei einen eigenen Weg gegangen, habe sich anfangs auf die Innenstadt mit der Fischerstraße, der Gubener Straße und Altberesinchen konzentriert. Letzteres, so berichtete Schweinberger gegenüber der Märkischen Oderzeitung, könne demnächst als eines der ersten Sanierungsgebiete des Landes abgeschlossen werden. Seit 1991 seien insgesamt 116 Millionen Euro von Bund und Land für die Stadterneuerung  und –entwicklung nach Frankfurt geflossen, von der Kommune seien nochmals 35 Millionen hinzugekommen. Im Hinblick auf den Rückbau, der ein zentraler Aspekt des Stadtumbaus ist, gehe es weiter um die Konsolidierung der beiden großen Wohnungsunternehmen der Stadt. Seit 2002 habe Frankfurt 19,4 Millionen Euro für die Rückbauförderung erhalten. Insgesamt sähen die betrieblichen Sanierungskonzepte der Wohnungsunternehmen bis zum Jahr 2010 den Abriss von 7.600 Wohnungen vor. Von diesem Volumen wurden seit 2002 bereits 2.786 Abrisse bewältigt, in 2005 sollen gut 1.000, in 2006 fast 1.200 weitere hinzukommen.