Am 1. April begannen in Berlin die Teilnehmer des zweiten Jahrgangs des MBA-Studiengangs "Real Estate Management" ein postgraduales Generalistenstudium, das sie in drei Semestern zur Führung von Immobilienunternehmen befähigen soll.
„Panta rhei – Alles fließt“, erkannte schon frühzeitig der griechische Philosoph Heraklit. „Panta rhei“, dieses Motto galt auch bei der offiziellen Eröffnung des MBA „Real Estate Management“, dem gemeinsam von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin (FHTW) und der BBA - Berlin-Brandenburgische Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. entwickelten, postgradualen wirtschaftlichen Generalistenstudium. Am 1. April 2005 ließen sich 17 Fachleute der Immobilienwirtschaft auf den Studiengang einstimmen. Sie erhielten nach einem strengen Auswahlverfahren die begehrten Studienplätze, die sie nach drei Semestern dazu befähigen, Führungsaufgaben auf dem sich verändernden, immer mehr international aufgestellten Immobilienmarkt nicht nur zu bewältigen, sondern proaktiv zu gestalten.An- und Verkäufe von mittleren und großen Immobilienpaketen, von Unternehmen und Kreditportfolios beeinflussen die Arbeitsweise von Immobilienmanagern. Es gilt nicht nur, mit den international aufgestellten Erwerbern umzugehen, sondern auch Rezepte für Unternehmen mit hoher Verschuldung zu entwickeln und neue Bewertungsmaßstäbe zu setzen. „Wer sich nach seiner Ausbildung in die Kuschelecke zurückzieht, der wird untergehen.“ Mit diesen Worten motivierte Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, die Studenten, den sehr arbeitsintensiven Weg des berufsbegleitenden Studiums zu beschreiten.Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung, Recht, Rechnungslegung, Corporate Finance, Bewertung, Rhetorik, Immobilienmanagement, Projektentwicklung und Projektmanagement sind die Disziplinen, die die Studenten auf zukünftige Führungsaufgaben in der Immobilienwirtschaft vorbereiten. Dr. Hans-Jürgen Ahlbrecht, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler Immobilien GmbH und Beiratsmitglied des MBA Studiums, hätte vor rund 30 Jahren dieses Studienangebot sofort angenommen. Damals gab es in Deutschland kein aktives Immobilienmanagement, sondern nur die statistische Verwaltung von Liegenschaften. Bei der Entwicklung des Potsdamer Platzes habe er beispielsweise keine derart ausgebildeten Mitarbeiter auf dem deutschen Markt finden können, die der Aufgabe gewachsen waren. Das zeige die enorme Geschwindigkeit des Wandels. Durch das MBA-Studium erhielten die Studenten das nötige Werkzeug, Liegenschaften nicht nur gut zu verwalten, sondern diese im internationalen Umfeld zu entwickeln und begehrlich zu machen. „Finden Sie auf dem Markt den Job, der auf Sie wartet“, appellierte er.Früher lernte man, was galt. Heute müssen wir lernen, mit der Verunsicherung umzugehen. Das Studienkonzept verzahnt betriebswirtschaftliches und generalistisches Managementwissen mit den speziellen Anforderungen der Immobilienwirtschaft und bereitet die Studenten darauf vor, bei zukünftigen Managemententscheidungen die Prognose der Unsicherheit zu vermindern. Damit entspricht das Angebot der FHTW und der BBA auf den Anforderungen der Wirtschaft. Ein Angebot, das sich etabliert hat, wie der Zuspruch für den zweiten Studiengang beweist. Auch der dritte Studiengang, der in einem Jahr an den Start gehen wird, findet bereits jetzt reges Interesse.Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Martina Heger (Telefon 030 / 23 08 55 – 0, E-Mail: martina.heger@bba-campus.de) bzw. postalisch an die BBA – Berlin Brandenburgische Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V., Lützowstr. 106, 10785 Berlin