Im Rahmen der Europäischen Tagung "Perspektiven der Kleinstädte im ländlichen Raum" in Wittstock übergab Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider Förderbescheide der Städtebauförderung über rund zwei Millionen Euro.
"Die kleinen Städte im ländlichen Raum sind unverzichtbar für die Siedlungsstruktur unseres Landes. Sie sichern die Infrastrukturversorgung und die Lebensqualität bei schwierigen Schrumpfungsprozessen durch die demografische Entwicklung. Deshalb fördern wir die Stadterneuerung und Stadtentwicklung. Dabei konzentrieren wir die Fördermittel von Bund, Land und EU auf die Innenstädte", so Bretschneider. Seit 1991 seien 151 Kommunen mit rund 2,5 Milliarden Euro gefördert worden. Die Stadt Wittstock sei ein gelungenes Beispiel dafür, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern und dabei das historische Erbe in der Innenstadt zu erhalten und zeitgemäß zu nutzen. Seit 1991 wurde die Stadtentwicklung/Stadterneuerung mit rund 29,7 Millionen Euro unterstützt.Im Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" werden 1,2 Millionen Euro bewilligt. Damit soll die Altstadtsanierung fortgeführt werden und die Innenstadt durch bessere Nutzung denkmalwerter Bausubstanz als Wohn-, Verwaltungs- und Kulturstandort gestärkt werden.Im Programm "Stadtumbau-Ost, Rückbau" werden 100.000 Euro für den Abriss von Wohnungen bewilligt. Insgesamt beabsichtigt die Stadt Wittstock, 627 Wohnungen abzureißen, von denen 508 Wohnungen bereits rückgebaut wurden.Im Programm "Stadtumbau-Ost, Aufwertung" werden 400.000 Euro bewilligt, mit denen das Umfeld des neuen innerstädtischen Verwaltungsstandortes sowie die Instandsetzung der Stadteingänge Nord und West finanziert werden sollen.