ZWEI JAHRE BETRIEBSERFAHRUNGEN MIT PV-ANLAGEN IN EBERSWALDE

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Auf zwei erfolgreiche Jahre beim Betrieb von Photovoltaikanlagen kann die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs GmbH Eberswalde inzwischen verweisen. Mit dem Tochterunternehmen, der SSGE Solarstrom GmbH, Eberswalde, sind inzwischen fünf PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 327 kWp in Betrieb. Die Gründung der SSGE Solarstrom GmbH Eberswalde liegt inzwischen drei Jahre zurück. Neben der WHG Eberswalde als Hauptgesellschafter und Immobilieneigentümer sind in der Gesellschaft zwei Unternehmen vertreten, die bereits in den Vorjahren Erfahrung auf dem Gebiet der alternativen Energien gewonnen hatten. Für die technische und wirtschaftliche Betreuung zeichnet das Ingenieurbüro Dieme aus Eberswalde verantwortlich, die Installation und Wartung der Anlagen wird durch die R&T Gebäudetechnik OHG aus Finowfurt realisiert.Nach einer umfangreichen Vorbereitungsphase zur Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Umsetzung der Photovoltaik auf den Dächern von Wohngebäuden der WHG wurden im Jahr 2004 die ersten drei Anlagen errichtet und in Betrieb genommen. Zwei weitere Anlagen sind in diesem Jahr an das Stromnetz gegangen. Der solar erzeugte Strom wird vollständig in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Stromerlöse, die auf der Grundlage des EEG ausgezahlt werden, decken zunächst die Aufwendungen für den Betrieb und die Finanzierung der PV-Anlagen. Aber auch für die WHG Eberswalde ergeben sich zusätzliche Pachteinnahmen durch die Nutzung der Dachflächen. Nicht in Zahlen lässt sich der zusätzliche Imagegewinn  für die WHG ausdrücken.Als Investitionssumme können ca. 5000 Euro pro kWp angesetzt werden. Bei der Bankenfinanzierung muss mit einem Eigenanteil von bis zu 30 Prozent der Investitionssumme gerechnet werden. Die Rückflussdauer beträgt bis zu zwölf Jahren ohne Fremdfinanzierung und bis zu 15 Jahren bei einer Bankenfinanzierung. Die für den Betrieb erforderlichen Aufwendungen wie Monitoring, Wartung und Instandhaltung sowie Versicherungen sind dabei bereits berücksichtigt.Die Betriebsergebnisse der Anlagen sind besser als die ursprüngliche Planung. Gerade zur Vorbereitung der Investitionen in zwei weitere PV-Anlagen im Jahr 2006 wurden die Ergebnisse aus den Vorjahren durch die DGS (Deutsche Gesellschaft für Solarenergie) im Rahmen eines unabhängigen Gutachtens überprüft. Darin konnte nachgewiesen werden, dass im Jahr 2005 die um ca. sieben Prozent höheren Erträge gegenüber der Planung durch die etwas längere Sonnenscheindauer und um etwa sieben Prozent durch die Anlagentechnik selbst erreicht werden konnten. Gegenüber geplanten 850 kWh/kWp konnten ca. 980 kWh/kWp "geerntet" werden.Neben den eigenen Anlagen wurde darüber hinaus eine weitere PV-Anlage für die Sparkasse Barnim errichtet werden. Für diese Anlage wurde die komplette Planung, Errichtung und Inbetriebnahme übernommen. Die SSGE wurde außerdem mit der Betriebsführung und Wartung beauftragt und kann auch für diese PV-Anlage eine positive Bilanz ziehen. Eine Weiterführung des PV-Projektes für die WHG-Gebäude ist in Abhängigkeit von den Preisentwicklungen auf dem Markt für Solarzellen für die kommenden Jahre geplant. Durch die Aktivitäten auf dem Gebiet der Photovoltaik konnte das bei den beteiligten Partnern vorhandene Potenzial genutzt werden und in Wertschöpfung in der Region umgesetzt werden.