ZWANGSVERSTEIGERUNGEN IN BERLIN 2005 AUF REKORDHOCH

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Nachdem die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien in Berlin bereits im Jahr 2004 eine dramatische Höhe erreicht hatte, ist dieser Wert im Jahr 2005 nochmals gestiegen. Nach einem Bericht der Zeitung DIE WELT registrierte das Amtsgericht im vergangenen Jahr insgesamt 3.531 Zwangsversteigerungen. Im Vorjahr waren es 3.435 gewesen. Zum Vergleich: In Potsdam wurden im Jahr 2005 1.201 Zwangsversteigerungen durchgeführt, in Hamburg waren es 707, in München 652 und in Frankfurt/Main nur 380. Versteigert wurden in Berlin vor allem privat genutzte Immobilien, allein 1.700 Wohnungen und mehr als 1.000 Einfamilienhäuser. Hauptursache der hohen Zahl von Zwangsversteigerungen sei die schlechte wirtschaftliche Lage in der Stadt, sagte der Geschäftsführer der Argetra GmbH, die den monatlichen Versteigerungskalender herausgibt, gegenüber der WELT. Auch die zunehmende Zahl von Ehescheidungen könne als Ursache angesehen werden, da eine Trennung häufig zu einer sog. Teilungsversteigerung führe.