ZUM JAHRESENDE 2002 MEHR ALS 71.000 SOZIALHILFEEMPFÄNGER IM LAND BRANDENBURG

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Die Zahl der Sozialhilfeempfänger im Land Brandenburg stieg im Jahr 2002 um 8 Prozent an. Am Jahresende 2002 erhielten im Land Brandenburg insgesamt 71.551 Personen Sozialhilfe in Form von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt, darunter 71.227 Personen außerhalb von Einrichtungen. Nach Angaben des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik erhöhte sich ihre Zahl gegenüber 2001 um 8 Prozent.Mehr als ein Drittel (25.524 Personen) der Empfänger laufender Hilfe zum Lebensunterhalt waren Minderjährige. Fast 18 Prozent (12.732 Personen) waren zwischen 18 und 25 Jahren, über 34 Prozent (24.586 Personen) im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, 9 Prozent (6.092 Personen) 50 bis 65 Jahre alt und nur 3 Prozent älter als 65 Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 26,2 Jahre. 46.764 Sozialhilfeempfänger, fast 66 Prozent, waren im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren.Die 71.227 Sozialhilfeempfänger lebten in 37.699 Bedarfsgemeinschaften. Ein Viertel (9.163) davon waren alleinerziehende Frauen mit minderjährigen Kindern und mehr als ein Drittel einzelne Haushaltsvorstände. Im Landesdurchschnitt stieg die Sozialhilfequote innerhalb eines Jahres von 2,5 auf 2,8 Prozent. Die meisten Sozialhilfeempfänger lebten mit 39 je 1000 Einwohnern im Landkreis Uckermark. Dann folgten die kreisfreien Städte Brandenburg, Potsdam, Frankfurt (Oder), Cottbus und die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Oberspreewald-Lausitz und Havelland mit 37 bis 31 Sozialhilfeempfängern je 1000 Einwohnern. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark lag die Quote mit 18 am niedrigsten.