Zille Museum wiedereröffnet: WBM beglückwünscht seinen prominenten Gewerbe-Mieter

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Am 10. Januar 2017 war es soweit: Das Zille Museum im Nikolaiviertel wurde wiedereröffnet.

Im Jahr 2002 traf Heinrich Zilles Urenkel Hein-Jörg Preetz-Zille auf Schauspieler Walter Plathe. Es entstand der Plan, einen Ort zu schaffen, an dem das Werk des Berliner Milieu-Zeichners Heinrich Zille dauerhaft ausgestellt werden kann. Ein Zuhause fand das Museum im Nikolaiviertel, in Gewerberäumen der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM). Das anlässlich zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987 entstandene Viertel aus historisierenden Plattenbauten und rekonstruierten Gebäuden befindet sich in Mehrheit in Besitz der WBM. Mit seinen rund 800 Wohnungen und zahlreichen kleinen Geschäften ist nach wie vor ein ungebrochener Publikumsmagnet für Berliner und Besucher.

Mit der Gründung des neuen Vereins Heinrich-Zille-Freundeskreis e.V. im Oktober startet das Museum neu durch - pünktlich zu Zilles 159. Geburtstag. Der Verein möchte mit neuen Konzepten und Veranstaltungen das kleine Museum in die Zukunft führen, das über keine eigenen Sammlungsbestand verfügt. Möglich ist das Fortbestehen nur über bürgerschaftliches Engagement und starke Partner.

Zahlreiche Gäste kamen zum Empfang anlässlich der Wiedereröffnung. Fotos: Andreas Süß / WBM

Als städtisches Wohnungsunternehmen verfügt die WBM auch über gut 280.000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Ca. zehn Prozent der Flächen werden abweichend von den Marktmieten an  soziale Träger und kulturelle Institutionen vermietet. So auch an das Zille Museum. Hier engagiert sich die WBM bereits seit 2006 über die Eigenschaft der Vermieterin hinaus: Das Unternehmen machte sich auch auf Sponsorensuche, vermittelte Kontakte, unterstützte bei der werblichen Außendarstellung sowie  der Entwicklung des Internetauftritts und sanierte das Museum in „Berlins guter Stube“.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127