Im Jahr 2008 wurden in Ostdeutschland 10,5 Prozent weniger Immobilien zwangsversteigert als noch im Vorjahr. Dies berichtet die Immobilienzeitung.
Insgesamt kamen in Deutschland im Jahr 2008 Objekte mit einem Verkehrswert von 15.4 Milliarden Euro zwangsweise unter den Hammer. Dies entspricht einem Minus von rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt einen Tiefstwert seit dem Jahr 2000 dar. Die Zahl der Zwangsversteigerungen nahm um 3,7 Prozent ab.Während sich dabei in den alten Bundesländern kaum Veränderungen ergaben, sank die Zahl der Zwangsversteigerung in Ostdeutschland erheblich. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl blieb sie aber mit Werten von 176 (Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern) und 232 (Sachsen) Zwangsversteigerungen pro 100.000 Einwohner weiter auf hohem Niveau. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg wurden im gleichen Zeitraum 54, in Hamburg 35 Zwangsversteigerungen pro 100.000 Einwohner registriert.