ZAHL DER VERBRAUCHERINSOLVENZEN GING IM DRITTEN QUARTAL DEUTLICH ZURÜCK

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In Berlin und Brandenburg meldeten im dritten Quartal des laufenden Jahres 579 Personen weniger eine Verbraucherinsolvenz an als noch ein Jahr zuvor. Bei den Berliner Amtsgerichten beantragten im dritten Quartal 2008 1.092 Berliner eine Verbraucherinsolvenz. Die Summe ihrer Schulden belief sich auf insgesamt 63,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind das 487 Menschen weniger, bei den voraussichtlichen Forderungen gab es einen Rückgang von über einem Fünftel. Die durchschnittlichen Schulden der Verbraucher erhöhten sich allerdings gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 7.000 auf rund 58.100 Euro.Wie das Amt für Statistik ermittelte, entfielen die meisten Verbraucherinsolvenzen auf die Bezirke Marzahn-Hellersdorf (136 Verfahren, 12,8 Millionen Euro Schulden), Lichtenberg (128 Verfahren, 5,5 Millionen Euro Schulden) und Reinickendorf (108 Verfahren, 7,2 Millionen Euro Schulden).Im Land Brandenburg beantragten im dritten Quartal 1.061 Personen eine Verbraucherinsolvenz. Sie hatten bei ihren Gläubigern 53,2 Millionen Euro Schulden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 92 Verbraucherinsolvenzfälle, die voraussichtlichen Forderungen sanken leicht um 8.8 Prozent. Die durchschnittlichen Schulden der Verbraucher blieben mit 50.182 Euro fast auf Vorjahresniveau (-429 EUR).Am stärksten waren von den Verbraucherinsolvenzen die Landkreise Märkisch-Oderland (92 Verfahren, 8,4 Millionen Euro Schulden), und Dahme-Spreewald (85 Verfahren, 3,4 Millionen Euro Schulden) betroffen. Unter den kreisfreien Städten wurden die meisten Verbraucherinsolvenzen in Potsdam (56 Verfahren) und Cottbus (54 Verfahren) festgestellt.