Die Baugenehmigung ist erteilt, die Baugrube ist ausgehoben, das Fundament ist erstellt - unter diesem Motto lud die Wohnungsgenossenschaft Königs Wusterhausen e.G. kürzlich zu ihrer zweiten Grundsteinlegung für einen Gebäudeneubau nach der Wende.
Zwölf Wohnungen mit einer Größe von etwa 60 Quadratmetern sollen in dem mit einem Aufzug versehenen Gebäude entstehen. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon, vier von ihnen sogar über zwei Balkone. Alle Küchen und Bäder haben Fenster. Der einzige fensterlose Raum jeder Wohnung ist die Abstellkammer. Der Bedarf nach derartigen Wohnungen sei groß, betonte Vorstandsmitglied Rainer Kohly in seiner Vorstellung des Gebäudes. Zusätzlich werden in dem Gebäude neue Räume für die Geschäftsstelle der Genossenschaft entstehen und damit die seit mehr als 20 Jahren vorhandenen Provisorien abgelöst. In Anwesenheit von befreundeten Unternehmen, Partnern und Genossenschaftsmitgliedern ergriff der Bürgermeister der Stadt, Stefan Ludwig, das Wort und dankte dem Unternehmen für seine Initiative in diesem Quartier. Der Neubau werde zu einer weiteren Aufwertung des aus DDR-Zeiten stammenden Neubaugebietes beitragen. Dr. Wolfgang Schönfelder von der BBU-Landesgeschäftsstelle Potsdam wies in seinem Grußwort darauf hin, dass sich das Unternehmen mit dem Neubau der altersgerechten Wohnungen auch der demographischen Entwicklung stelle und somit rechtzeitig auf notwendige Veränderungen reagiere. Ingeborg Frotscher, Vorstandsmitglied des Unternehmens, vollzog den feierlichen Akt der Grundsteinlegung, der von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht wurde.