Das Netzwerk lädt weitere Partner ausdrücklich ein
„Wir fangen nicht bei Null an, sondern haben alle schon gute Erfahrungen mit Mieterstromprojekten, die wir entweder allein oder auch mit Partnern umgesetzt haben“, sagt GESOBAU-Chef Jörg Franzen stellvertretend für die Berliner Wohnungsgesellschaften.
Berlins Energiesenatorin Ramona Pop: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit den Landesunternehmen und allen voran mit den Berliner Stadtwerken Impulse für eine beschleunigte Umsetzung der Energiewende in der Stadt zu setzen. Mit dieser Plattform, einem Netzwerk von engagierten Praktikern für nachhaltige und bezahlbare Energie von unseren Dächern, starten wir jetzt den Turbo für diese dezentrale Zukunftstechnik. Wir wollen, dass die Energiewende Fahrt aufnimmt und wir wollen die Akteursvielfalt für kreative Ideen und Erfolgsmethoden. Daher ermuntere ich weitere Firmen aus der Energie- und Immobilienwirtschaft, dabei zu sein.“
Die Berliner Stadtwerke wirken in der netzwerkartigen Plattform als Katalysator und ergänzen die Kompetenz der Energie-Töchter der Wohnungsbaugesellschaften. Sie investieren Landesmittel in sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen und lassen die Mieter an der Energiewende teilhaben. In der jetzt bekundeten Zusammenarbeit sollen die Potenziale der Immobilien für Photovoltaik (PV) entwickelt, Anlagen gebaut und betrieben und der Strom direkt vor Ort an die Mieter vertrieben werden. Das Prinzip des Netzwerks: Jeder macht das, was er am besten kann; die Wohnungsbaugesellschaften kennen ihre Häuser und Mieter besser als jeder andere, die Stadtwerke haben das PV-Know-how.
„Der Grundstein ist gelegt“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer. „Jetzt checken gemeinsame Teams der sieben Gründer alle Dächer der Partner auf solare Eignung, entwickeln Standard-Verträge und loten weitere Kooperationsmöglichkeiten aus.“ Hierzu gehören etwa Modelle für die gemeinsame Nutzung von Strukturen vom Einkauf bis zur Vermarktung und für den Einbezug bereits vorhandener Strommarken der Wohnungsbauunternehmen.
Foto (v.l.n.r):
Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH,
Wasserbetriebe-Vorstandschef Jörg Simon,
Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer,
Jan Robert Kowalewski, Geschäftsführer der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH,
Berlins Senator für Finanzen, Matthias Kollatz-Ahnen,
Snezana Michaelis, Vorstand Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin,
Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH,
Berlins Senatorin für Energie, Ramona Pop,
Jörg Franzen, Vorstandschef der GESOBAU AG sowie
Christoph Beck, Vorstand der degewo AG.
Foto: Berliner Stadtwerke
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