WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFTEN BERLIN: SOLIDE, SICHER UND GUT IN SCHUSS

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In Wochen, in denen der Berliner Wohnungsmarkt angesichts der Diskussionen um die Privatisierung kommunaler Wohnungsbestände in stetiger Unruhe ist, haben die Berliner Wohnungsbaugenossenschaften auf ihrer Jahrespressekonferenz auf die Vorzüge des genossenschaftlichen Wohnens hingewiesen. Genossenschaften, so der Tenor, können nicht verkauft werden. Sie müssen keine fremden Aktionärs- oder Gesellschafterinteressen bedienen, deshalb können sie allein in diesem Jahr 133 Mio. Euro in ihre Häuser investieren. Kurzum: Wohnungsbaugenossenschaften sind solide, sicher – und gut in Schuss.Die genossenschaftlichen Wohnungen sind nicht nur sicher, sie sind auch gut in Schuss. Grund: Das hohe Investitionsniveau. Allein in diesem Jahr sind Modernisierungsmaßnahmen und Instandhaltungen in Höhe von 133 Mio. Euro vorgesehen, informierten die Genossenschaften auf ihrer Pressekonferenz. So sollen z.B. 955 Balkone angebaut und 154 so genannte Wohnumfeldmaßnahmen (Spielplätze + Grünflächen) durchgeführt werden.  Bis zum Jahr 2011 werden die Genossenschaften weitere 530 Mio. Euro investieren.Wohnungen, Häuser und Grünanlagen werden kontinuierlich instand gehalten und modernisiert. Das kommt den Bewohnern zu Gute und dem Kiez. Auch mit den Kosten für Modernisierung gehen die Genossenschaften  im Sinne der Gemeinschaft um: Nicht die Renditeerwartungen einzelner Anleger bestimmen die Mieterhöhung, sondern der Einklang aus betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und sozialer Vertretbarkeit. Den Nutzen hat die Gemeinschaft durch stabile Mieterstrukturen und sichere Unternehmen.In den vergangenen 15 Jahren haben die Genossenschaften die enorme Summe von 645 Millionen Euro für Wärmedämmungen, Fenstersanierungen und Heizungserneuerungen ausgegeben. Diese Investition hat sich gelohnt: Während die warmen Betriebskosten im Jahre 1991 bei durchschnittlich 0,90 Euro/Quadratmeter lagen, betrugen sie im Jahr 2004 (die Zahlen für 2005 liegen noch nicht vor) durchschnittlich 0,67 Euro/Quadratmeter. Und das, obwohl sich im gleichen Zeitraum die Preise für Energiekosten fast verdoppelt haben. Ohne diese energiesparenden Maßnahmen lägen die warmen Betriebskosten heute  bei rund 1,75 Euro/Quadratmeter. Darüber hinaus beschreiten die Genossenschaften auch neue Wege in Sachen Energie, z.B. Reinickes Hof mit der Holz-Pellet-Heizung, die  WGLi mit der Energietafel und Köpenick Nord mit einer Solaranlage.Die hohen Investitionen sind nicht nur zum Vorteil der Bewohner und Genossenschaftsmitglieder. Die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin sichern mit Aufträgen tausende Arbeitsplätze im Handwerk und Dienstleistungsgewerbe. Neben den baulichen Investitionen von 133 Mio. Euro werden regelmäßig mehr als 30 Mio. Euro an Aufträgen vorrangig an den Mittelstand vergeben (z.B. Treppenhausreinigung, Grünflächenpflege, Heizungs- und Aufzugswartung). Das schafft über 4.000  Arbeitsplätze. Zusammen mit den eigenen 1.160 Arbeitsplätzen sichern die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin über 5.200  Arbeitsplätze.Kampagne:  Mitglieder werben für ihre Genossenschaften. In diesem Jahr haben die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin mit einer neuen Werbestaffel begonnen. Nach flotten Sprüchen und gezeichneten Motiven wie Wäscheklammern und Kinderwiegen zeigen die Genossenschaften nun Gesicht: Ein Baby, Jugendliche, Studenten, Azubis, Berufsanfänger, Familien, ältere Damen und Herren. Sie sind allesamt Mitglieder und nun die neuen Botschafter. Auch das Leitmotiv wurde angepasst. Es heißt jetzt: "Genossenschaften – die sichere Alternative!"forsa bestätigt: Gemeinsam erfolgreich. Drei von vier Berlinern kennen die Wohnungsbaugenossenschaften ihrer Stadt  und  schätzen sie. Und nicht nur das: 54 Prozent derjenigen, denen  Wohnungsbaugenossenschaften ein Begriff sind, sehen in dieser Wohnform auch  eine echte Alternative zu Eigentum und Miete und jeder zweite Berliner (49 Prozent) ist der Meinung, dass man in "Wohnungsbaugenossenschaften mehr Rechte als ein Mieter, aber weniger Pflichten als ein Eigentümer" hat. Dieses  Ergebnis bestätigt das gemeinsame Engagement der Genossenschaften in den vergangenen Jahren. Im Jahr 2000, in dem die Umfrage in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt wurde, kannten nur 61 Prozent der befragten Berliner die Wohnungsbaugenossenschaften.Gemeinsam feiern.  Am 26. August wird wieder gemeinsam gefeiert: Der WOHNTAG® 2006 findet wie schon im Jahr 2003 im Britzer Garten statt. Darüber hinaus gibt es über das Jahr verteilt verschiedenste Veranstaltungen vom Skatturnier über Staffellauf bis zu Mitgliederfahrten.