Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide eG schließt Kooperationsvertrag mit den Johannitern ab

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Wohnen im Alter ist eine Herausforderung, der sich die WBG Schwarzheide nun zum Wohle Ihrer Mitgliedschaft - gemeinsam mit dem Johanniter Unfall-Hilfe e.V., stellt. Damit die Mieterinnen und Mieter so lange wie möglich in ihren Wohnungen verbleiben können, schlossen die Johanniter und die Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide eG am 21. Dezember 2016 einen ersten Kooperationsvertag ab. Dabei übernimmt die Genossenschaft  u.a. die Hälfte der Kosten für den Johanniter-Hausnotruf. Zudem ist ein "Wohnhotel" mit 16 altersgerechten Wohneinheiten für das Jahr 2018 geplant. 

Mit den Johannitern kann die WBG Schwarzheide neben den Leistungen des Notrufes eine Vielzahl von Serviceangeboten bieten, da Einzelfallhilfen in besonderen Lebenslagen immer weiter zunehmen. Das Durchschnittsalter der Mitglieder wird im Jahr 2017 60 Jahre betragen. Weiterhin sollen im Jahr 2018 die Ersten von vorerst 16 altersgerechten Wohneinheiten mit einem barrierefreien Zugang über einen Aufzug und Laubengang übergeben werden. Damit möchten wir unseren Mitgliedern ein „Wohnhotel“ anbieten, in dem das selbstbestimmende Wohnen bis ins hohe Alter durch verschiedene Dienstleistungsangebote, bis hin zur vollständigen Pflege in der eigenen Wohnung ergänzt werden kann. Mit den Johannitern sind erste Vorstellungen dazu bereits erarbeitet wurden. So sollen den Mietern weitere Serviceangebote rund um das Wohnen auch im hohen Alter unterbreitet werden, u.a. die Pflege in den Wohnungen, Fahrdienste, Tagesausflüge oder die Hilfe bei den Dingen des täglichen Bedarfes. Als erste Maßnahme ist eine Anbindung an den ÖPNV durch eine direkte Bushaltestelle vor dem Objekt geschaffen worden.
Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben, wird die Genossenschaft einen neuen Weg der Energieversorgung bestreiten. Kernstück wird der Austausch der Nachtspeicherheizungen durch eine elektrische Flächenheizung sein, die über eine Photovoltaik-Anlage versorgt wird. Ziel ist es, die Energieversorgung des Objektes damit komplett abzudecken und den Primärenergiebedarf um 100 Prozent zu senken.
Ein weiterer Eckpunkt ist die Zusammenarbeit in der geplanten Begegnungsstätte in der Ruhlander Straße 56 a, deren Fertigstellung im Jahr 2017 geplant ist. Hier werden u.a. Inormationsveranstaltungen, Spielnachmittage, Veranstaltungen für Eltern-und Kindergruppen angeboten werden. 

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 123