Die Wohnungsbaugenossenschaft "Neues Berlin" hat am 14. Juni den Bauherrenpreis 2013 des Bezirksamtes Lichtenberg in der Kategorie "Wohnungsbau" erhalten. Die Auszeichnung erfolgte für den Neubau von Wohngebäuden in der Suermondtstraße 29-30/Konrad-Wolf-Str. 8 E, D.
Mit ihrer Entscheidung würdigte die Jury die Gestaltung der baulichen Anlagen im Kontext des städtebaulichen Umfeldes und die umfassende Berücksichtigung von Anforderungen an barrierearmes Wohnen.Das prämierte Neubauvorhaben der Genossenschaft umfasste den Bau zweier Wohnhäuser und einer zugehörigen Tiefgarage nach einem Entwurf des Ingenieurbüros Strempel & Große. Ziel des Projektes war von Beginn an die Realisierung eines Wohngebäude-Ensembles, das sich harmonisch in die Bestandsbebauung einfügt und die bis dahin U-förmige Bebauung zur Suermondtstraße sinnvoll schließt.Deckenhöhe: Berliner Altbauten als VorbildVor diesem Hintergrund wurden die beiden Neubauten in Bauhöhe und Fassadenfarbe dem genossenschaftlichen Wohnungsbestand im Umfeld angepasst. Ebenfalls in Plattenbauweise errichtet, zeichnen sich die beiden Wohnhäuser durch eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung, individuelle Wohnungsgrundrisse und die Anlehnung der Wohnraumhöhe an das Deckenmaß der Berliner Altbauten aus. Die Gestaltung des Innenhofes erfolgte gemeinsam mit dem Künstler Alvar Beyer, der ein "begehbares Bild" geschaffen hat: farbige Betonwellen und ein Pavillon, farbige Sitzriegel und elliptische, wellige Rasenhügel laden zum Verweilen und Bewegen, zum Spielen und Entspannen ein.Wohnen für zukünftige GenerationenHinsichtlich des stetig steigenden Bedarfs an altersgerechtem und behindertenfreundlichem Wohnraum wurden bei der Umsetzung des Neubauvorhabens die Anforderungen an barrierearmes Wohnen berücksichtigt: Die Wohnungen, Keller und Tiefgarage sind stufenlos per Aufzug zu erreichen, die Zimmertüren sind schwellenlos, in den Bädern sind ebenerdige Duschen installiert. Ein weiterer Aspekt des realisierten Konzeptes ist die Partnerschaft von "Neues Berlin" mit der Stephanus-Stiftung, der im Neubau Suermondtstraße/Konrad-Wolf-Straße und in weiteren Wohnanlagen Räumlichkeiten für insgesamt acht Wohngemeinschaften und 16 Einzelwohnungen für junge und erwachsene Menschen mit Behinderungen zur Verfügung gestellt wurden.
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