Der 22. Mai 2013 war ein gelungener Tag für die Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG: Sieben Monate nach der Grundsteinlegung für den Neubau des Wohn- und Geschäftshauses an der Storkower Straße/Rudolf-Seiffert-Straße in Berlin-Lichtenberg konnte die WBG Friedrichshain zusammen mit den Bauschaffenen und Gästen aus den Wohnungsbaugenossenschaften des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) sowie Vertretern des BBU Richtfest feiern.
Im Grußwort von Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) wurde die Bedeutung des Bauvorhabens nicht nur für die Wohnungsbaugenossenschaft selbst, sondern insbesondere für den Stadtbezirk Lichtenberg/Hohenschönhausen hervorgehoben. Die 75 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern sind zurzeit schon mehrfach vorgemerkt. Die Mieter sollen noch vor Weihnachten 2013 einziehen. An der Storkower Straße entstehen insgesamt 75 Wohnungen mit 4.100 Quadratmetern Wohnfläche und die Verwaltungsräume für die Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain mit 1.600 Quadratmetern Fläche.Der winkelförmige Baukörper besteht aus einem Siebengeschossigen und einem Viergeschossigen Wohnteil und einem Dreigeschossigen Verwaltungsteil. Die Kaltmieten werden bei rund neun Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat liegen. Die Betriebskosten werden durch den Einsatz von Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung von Vattenfall und einem guten, aber nicht überzogenen energetischen Standard gedeckelt.Lichtenberg stellt die Weichen für NeubauBereits im Oktober 2013 wird die Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG die neuen Verwaltungsräume beziehen und damit ihren Geschäftssitz von der Frankfurter Allee in die Storkower Straße verlagern. In einem Grußwort würdigte Siegfried Rehberg in Vertretung des Vorstandes des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen das gelungene Bauvorhaben als hervorragenden Beitrag zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 und als modellhaften Beitrag der Berliner Wohnungsbaugenossenschaften zur Unterstützung der Wohnungsbaupolitik des Landes Berlin. Der Bezirk Lichtenberg/Hohenschönhausen habe die richtigen Weichen gestellt, um dafür Sorge zu tragen, dass bauwillige Wohnungsunternehmen auch in angemessener Vorbereitungszeit mit den Neubau von Wohnungen beginnen können.
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