Wohnungsbau-Verein Neukölln feiert Richtfest für 93 Neubauwohnungen in Neukölln

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Die Wohnungsbau-Verein Neukölln eG (wbv) feierte am 25. April 2018 gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel das Richtfest für ein Neubauvorhaben an der Heidelberger Straße in Berlin-Neukölln. Insgesamt errichtet die Wohnungsbaugenossenschaft dort 93 Wohnungen mit insgesamt 6.100 Quadratmetern Wohnfläche. Die Wohnungen werden zu einer Kaltmiete von 8,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Fertigstellung ist zur Jahreswende 2018/2019 geplant. 

Die wbv setzt bei ihrem Wohnungskonzept auf Integration und fördert das generationenübergreifende Wohnen. „Wir wollten mit unserem Neubauprojekt von Anfang an Wohnraum für verschiedene Generationen schaffen. So gemischt, wie ein Berliner Kiez eben sein sollte“, sagt Falko Rügler, kaufmännischer Vorstand der Wohnungsbau-Verein Neukölln eG. Die Genossenschaft setzt deshalb in Neukölln einen ausgewogenen Wohnungsmix für Singles, Paare, Familien und Senioren um und stattet einen Teil der Wohnungen von Anfang an behindertengerecht aus.

„Da wir durch den Abriss des nicht mehr sanierbaren Bestandes die doppelte Wohnfläche errichten und keine zusätzlichen Kosten für den Erwerb eines Grundstückes aufwenden mussten, können wir die Wohnungen trotz aller Annehmlichkeiten deutlich unter der Marktmiete für vergleichbare Wohnungen in Neukölln anbieten“, so Rügler weiter. Vor dem Abriss des bestehenden Gebäudes hat die wbv für sämtliche Bewohner des Bestandgebäudes neue Wohnungen zur Verfügung gestellt und die Bewohner beim Um- und Einzug unterstützt.

Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln: „Durch den anhaltenden Zuzug nach Berlin und auch nach Neukölln benötigen wir im Bezirk dringend zusätzlichen Wohnraum. Deshalb begrüßen wir den Neubau bezahlbarer und zeitgemäßer Wohnungen in attraktiver Lage durch die wbv. Auf diese Weise wird der angespannte Wohnungsmarkt in Neukölln entlastet und gleichzeitig ein Angebot für Menschen geschaffen, deren Geldbeutel nicht so groß ist. Solch genossenschaftliches Wohnen wünsche ich mir mehr für Neukölln.“

Die Wohnungen an der Heidelberger Straße werden für ein Nutzungsentgelt (Kaltmiete) ab 8,50 Euro je Quadratmeter und Monat vermietet. In den Neubau werden darüber hinaus Gemeinschaftsräume, drei Gewerbeflächen, ein Concierge, 71 unterirdische Stellplätze mit 16 Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie attraktive Außenanlagen mit hoher Aufenthaltsqualität integriert. Die Architektur und Planung des energieeffizienten Bauvorhabens stammt vom Berliner Planungsbüro Blumers Architekten. Ein Teil des Energiebedarfs wird zum Beispiel aus einer eigenen Photovoltaik Anlage gewonnen.

„Für uns war es neben der reinen Realisierung von Wohnraum wichtig, auch Umwelt-, Energie- und Gemeinschaftsaspekte zu berücksichtigen. Gemeinschaftsräume und großzügige Außenflächen, die zum Verweilen und zur Kommunikation einladen, fördern das Miteinander der Bewohner. Energie aus Photovoltaik-Anlagen und Stellplätze mit Stromtankstellen entsprechen den Nutzeranforderungen von heute und machen unser Gebäude zukunftsfähig“, ergänzt Uwe Springer, technischer Vorstand der Wohnungsbau-Verein Neukölln eG.

Die Wohnanlage zwischen Harzer Straße und Heidelberger Straße, deren erste Gebäude bereits 1924 errichtet wurden, ist mit insgesamt über 700 Wohnungen die größte des Wohnungsbau-Vereins. Die Fertigstellung des Neubauprojektes ist nach nur zwei Jahren Bauzeit für die Jahreswende 2018/2019 vorgesehen.

Foto (v.l.n.r.): Falko Rügler und Uwe Springer, Vorstände Wohnungsbau-Verein Neukölln eG (wbv), Thomas Blesing, ehemaliger Baustadtrat Berlin-Neukölln, Dr. Walter Joswig, Aufsichtsratsvorsitzender Wohnungsbau-Verein Neukölln eG (wbv), Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Prof. Dr. Klaus-Peter Hillebrand, BBU-Vorstandsmitglied, Sven Blumers, Blumers Architekten.

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