Das Areal ist in die folgenden vier Bereiche gegliedert:
• die neu angelegte Magerwiese mit angrenzendem Staudengarten und Trockenmauer,
• das Wildbienenhotel mit Nisthilfen aus Stroh, Hartholz, Lehm und Strangfalzziegeln,
• eine Naturwiese mit angrenzend aufgestapelten Baumstämmen,
• zwei Bienenboxen für Honigbienen, die jeweils ein Volk beheimaten.
Alle Bereiche wurden mit Feldsteinen sowie Baumstämmen umrandet und grenzen sich somit deutlich sichtbar von der übrigen Gartenanlage ab. Die insektenfreundlichen Pflanzen, die als Futterpflanzen für Bestäuber dienen, wurden durch die Deutsche Wildtier Stiftung vorgeschlagen und haben einen überwiegend regionalen Bezug. Ein weiterer Vorteil dieser Bepflanzungen ist, dass sie im Gegensatz zu einer klassischen Rasenfläche mit weniger Wasser auskommen. Infotafeln erläutern die einzelnen Bereiche für große und kleine Besucher. Fachlich begleitet wurde das Projekt von dem renommierten deutschen Wildbienenexperten Dr. Christian Schmid-Egger von der Deutschen Wildtier Stiftung sowie dem Imker Leo van Osch vom Stadtbienen e. V. Die bauliche Umgestaltung der Gartenanlage erfolgte durch die Firma Schnieber & Mehlitz, ein kompetentes Unternehmen für Garten-und Landschaftsbau mit jahrzehntelanger Erfahrung. Das Wildbienenhotel wurde von der LebensWerkGemeinschaft gebaut, einer Einrichtung der beruflichen und sozialen Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen.
Der Wildbienenexperte Dr. Christian Schmid-Egger erläuterte in seinem Redebeitrag die fachliche Umsetzung. Er hob hervor, wie wichtig es ist, „dass auch Wohnungsunternehmen ihre Verantwortung für den Umwelt-und Insektenschutz wahrnehmen. Mit dem neu gestalteten Gartenareal hat der wbv ein tolles Projekt umgesetzt. Da Wildbienen nicht stechen, können selbst Kinder die interessanten Tierchen zum Beispiel bei dem Wildbienenhotel auch ganz gefahrlos aus der Nähe beobachten“, ergänzte der Experte.
Fotos: WBV
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