WOHNUNGSBAU 2009: NIEDRIGSTER WERT SEIT DER WIEDERVEREINIGUNG

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Der deutsche Wohnungsneubau ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken: Zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2009 wurden 159.000 Wohnungen neu gebaut, das waren 9,6 Prozent oder 17.000 weniger als im Jahr zuvor. Seit 1990 ist die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen damit um mehr als 73 Prozent zurückgegangen. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamts war der Wohnungsbau bereits in 2008 um 16,5 und in 2007 um 15,5 Prozent gesunken. Im Jahr 1995 lag die Zahl der dem Wohnungsmarkt neu zugeführten Wohnungen noch bei knapp 603.000. In Wohngebäuden wurden 2009 insgesamt 137.000 Neubauwohnungen fertig gestellt (– 10,3% gegenüber 2008). Die Fertigstellungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen um 12,4 Prozent und die von Wohnungen in Zweifamilienhäusern um 15,2 Prozent zurück. Weniger stark rückläufig waren die Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (– 5,8%).Auch der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude sank gegenüber dem Jahr 2008 auf 196,2 Millionen Kubikmeter (– 5,1%). Dieses Minus ist auf die nichtöffentlichen Bauherren (– 6,5%) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren nahm der umbaute Raum um 12,1 Prozent gegenüber 2008 zu.

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