Die fünf in der "WohnTheke" zusammengeschlossenen Immobiliengesellschaften werden im Jahr 2005 rund 33 Millionen Euro in ihre Bestände im Berliner Bezirk Hellersdorf investieren. Hinzu kommen erstmals auch Fördergelder der EU in Höhe von 184.950 Euro für zweieinhalb Jahre. Diese Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fließen in das Projekt "WohnTheke – Wohnen und Arbeiten in Hellersdorf".
Für den Zuwachs an Wohn- und Lebensqualität in der Großsiedlung sorgen die STADT UND LAND/WoGeHe, die GSG Gewerbesiedlungs-Gesellschaft, die Wohnpark Verwaltungs- & Betreuungs GmbH, die Wohnungsbaugenossenschaft "Hellersdorfer Kiez" und die Grundstücksgemeinschaft "Zerbster Straße 48-78". In einer symbolträchtigen Pressekonferenz mit Wirtschaftsstadträtin Dagmar Pohle ließen die Partner der WohnTheke die Millionen mit einem schwer bewachten Geldtransport anrollen. Schwarze Sheriffs schleppten Geldkoffer in schneller Folge zum BAUKASTEN. Nach wenigen Minuten war die symbolische Geldübergabe vorbei. Der Sprecher der WohnTheke, STADT UND LAND/WoGeHe-Geschäftsführer Rudolf Kujath, erinnerte daran, dass es ein ähnliches Zeremoniell schon 2004 gegeben hatte.Die fünf Immobilienunternehmen, die in Hellersdorf insgesamt rund 24.800 Wohnungen, 425 Gewerbe-Objekte und einen Gewerbehof von mehr als 20.000 Quadratmeter Fläche bewirtschaften, konzentrieren sich auch 2005 auf die weitere Modernisierung ihrer Bestände. Dabei werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. So hat die Genossenschaft "Hellersdorfer Kiez" ein umfangreiches Paket an Maßnahmen geschnürt. Es werden 85 zusätzliche Balkone montiert, Fassaden saniert und farblich gestaltet. Die Genossenschaft will außerdem in frei werdende Wohnungen investieren und dort zeitgemäße Standards schaffen. Die STADT UND LAND/WoGeHe nimmt den zweiten Bauabschnitt im Sanierungsgebiet "Grabenviertel" in Angriff. Das Quartier hat 1.850 Wohnungen. Hauptpunkte des Projektes: 400 Grundrissänderungen, Nachrüstung von zwölf Aufzügen und 360 Balkonen, Dämmung der Fassaden und Modernisierung haustechnischer Anlagen einschließlich des Kabelnetzes, sodass künftig via TV-Kabel zum Beispiel im Internet gesurft werden kann. Die Wohnpark Verwaltungs- & Betreuungs GmbH wird nach der Komplettsanierung von rund 2.200 Wohnungen im Quartier Leipziger Tor ihren Modernisierungskurs konsequent fortsetzen. Dazu gehört der vollständige Umbau von Wohnungen, Grundrissänderungen und Sondermodernisierungen, die von den Mietern gewünscht werden.