Unter dem Motto "Die WohnTheke packt aus!" lud die Wohntheke Hellersdorf am 19.Dezember 2007 ihre Partner aus Wohnungswirtschaft, Politik und Medien zum Auspacken eines "riesengroßen Weihnachtsgeschenkes" in den Hellersdorfer Baukasten ein. In dem Geschenk befanden sich die Projekte, mit denen sich die Partner der WohnTheke auch 2006 wieder sehr erfolgreich für die Sanierung und Modernisierung der Großsiedlung Hellersdorf eingesetzt haben.
Die Gäste, unter ihnen Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Bezirksstadtrat Christian Gräff, würdigten die WohnTheke als wichtigen Beitrag zur Entwicklung Hellersdorfs: "Auch in Zukunft wollen wir gemeinsam etwas für Hellersdorf bewegen", so Pohle. Der Bezirk werde das Projekt auch weiterhin bei der Sponsorenwerbung und der Stellung von Förderanträgen unterstützen. Das Besondere am Projekt "WohnTheke Hellersdorf": Hier kooperieren fünf Unternehmen der Wohnungswirtschaft, zusammen mit dem Bezirk, bei der Vermarktung der Großsiedlung. Stadt und Land, GSG, WVB Wohnpark, Grundstücksgemeinschaft "Zerbster Straße 48-78" und WBG "Hellersdorfer Kietz" eG haben es mit Modernisierungs-, Sanierungs- und Stadtumbaumaßnahmen geschafft, den Leerstand von zuvor 15 Prozent auf jetzt acht Prozent fast zu halbieren. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch Wirtschafts- und Sozialprojekte, u.a. das Programm "Boxen statt Gewalt". Stadt und Land-Geschäftsführer Rudolf Kujath: "Unser Produkt ist viel besser als sein Ruf". Im Mittelpunkt der Bemühungen der Partner stehe, so Kujath, neben der Verbesserung des Wohnumfeldes vor allem die Ansiedlung von Arbeitsplätzen, denn: "Nur wer Arbeit hat, kann auch Miete zahlen." Diesem Zweck diene beispielsweise das "Virtuelle Unternehmerkolleg". Bei diesem bislang einmaligen Qualifizierungsprojekt haben Existenzgründer und Jungunternehmer die Möglichkeit, via Internet und auf Präsenzveranstaltungen wichtige Elemente der Unternehmensführung zu lernen, um sich erfolgreich am Markt behaupten zu können. Für das Jahr 2007 kündigte Ralf Protz vom "Kompetenzzentrum Großsiedlungen" die Ausschreibung eines Kreativwettbewerbs an. Dabei werde es vor allem darum gehen, den hohen Ausbildungsstandard in Hellersdorf einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen: "Die Versorgung mit Schulen im Bezirk ist hervorragend". Bezirksbürgermeisterin Pohle: "Eigentümer-Standort-Gemeinschaften wie die WohnTheke sind bestens dafür geeignet, eine Großsiedlung wie diese zukunftsfähig zu gestalten".