Wohnraum für junge Erwachsene: GESOBAU und Jugendamt Reinickendorf verlängerten Zusammenarbeit

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GESOBAU und das Jugendamt Reinickendorf verlängern ihre Kooperationsvereinbarung zur Unterstützung junger Menschen um weitere zwei Jahre: Bis Mitte 2025 stellt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft weiterhin jährlich bis zu fünf Wohnungen zur Verfügung, um jungen Erwachsenen nach Ende der Jugendhilfe (Careleaver*innen) den Übergang in die Eigenverantwortung zu erleichtern. Die aktuelle Kooperationsvereinbarung gilt damit von Mitte 2023 bis Mitte 2025.

Mit der Kooperation zwischen dem Jugendamt Reinickendorf und der GESOBAU werden junge Menschen aus der stationären Jugendhilfe beim Übergang in ein eigenverantwortliches Wohnen und Leben unterstützt. Dafür stellt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ein Kontingent von jährlich bis zu fünf Wohnungen zur Verfügung, auf die sich die Careleaver*innen mit Aussicht auf ein unbefristetes und reguläres Mietverhältnis bewerben können.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an junge Erwachsene, die im Hilfeverlauf gezeigt haben, dass sie ihren Alltag eigenverantwortlich gestalten können. Grundvoraussetzungen sind Volljährigkeit, ein sozialadäquates Mietverhalten, Berufs- und Ausbildungsperspektiven sowie die Empfehlung durch das Jugendamt Reinickendorf. Um den Erfolg der Kooperation zu sichern, werden für das erste Jahr des Mietverhältnisses feste Ansprechpartner*innen seitens der GESOBAU und des Jugendamtes benannt und im Austausch miteinander stehen.
Alexander Ewers, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit: „Mit dem Ende der Jugendhilfe steigt die Vorfreude auf die ersten eigenen vier Wände. Der Auszug bedeutet mehr Freiheit und Unabhängigkeit, gleichzeitig aber auch mehr Pflichten und Verantwortung. Deshalb freue ich mich sehr, dass die GESOBAU uns weiter dabei unterstützt, den jungen Erwachsenen den Einstieg in den neuen Lebensabschnitt deutlich zu erleichtern.“
Helene Böhm, Leiterin Sozial- und Quartiersmanagement bei der GESOBAU: „Ein sicheres und bezahlbares Zuhause ist eine wichtige Basis, um den Schritt in ein eigenverantwortliches Leben zu meistern. Junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen haben es auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt besonders schwer. Dieser Chancenungleichheit können wir mit unserer Kooperation ein Stück entgegenwirken – das freut mich persönlich sehr.“