Bis Sommer 2018 entstehen auf dem degewo-eigenen Grundstück sieben vier- bis fünfgeschossige Gebäude. Mehr als die Hälfte der Neubauwohnungen sind kleine barrierearme 1- und 2-Zimmer-Wohnungen. Der Neubau trägt damit dem Aspekt des demographischen Wandels Rechnung, denn der Anteil der Über-60-Jährigen liegt in Treptow-Köpenick bei rund 30 Prozent, in den degewo-Beständen sogar darüber. Ein Anteil von 50 Wohnungen ist durch Wohnbaufördermittel des Landes Berlin gefördert. Die Mietpreise werden gespreizt und reichen von 6,00 Euro bis 11,00 Euro nettokalt.
Bis Sommer 2018 entstehen 134 Neubauwohnungen in der Joachimstraße 1-7 / Lindenstraße 6-7 | Foto: degewo / Gewers & Pudewill
Neben einem breiten Wohnungsangebot entstehen am Standort auch 450 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche, ein Gesellschaftsraum für Nachbarschafts- und Quartiersaktivitäten, Raum für betreutes Wohnen sowie eine Kindertagesstätte mit Außenspielbereich. Auch Tiefgaragenplätze sind vorhanden. Das Neubauvorhaben zeigt, dass degewo sehr gewissenhaft und quartiersbezogen an die Entwicklung der einzelnen Standorte herangeht: Mit der Bebauung und Arrondierung der etwa 11.000 Quadratmeter großen Brachfläche betreibt das Unternehmen zugleich Stadtreparatur und Quartiersentwicklung in der Köpenicker Dammvorstadt. Das Bauvorhaben wird dem Standort ein neues Gesicht verleihen, lag es doch seit 2010 brach. Zudem stellt sich degewo auf die Mieterschaft im Quartier ein und baut bedarfsgerecht.
Schon heute gibt es eine Liste mit konkreten Anfragen von Mietern. Viele von ihnen wohnen bereits im Bezirk, wollen sich verändern und denken dabei auch an eine Neubauwohnung.
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