"Gäbe es das Projekt ‚Wohnen mit Service’ der WOBA Templin-UM nicht, könnte ich nicht mehr selbständig in meiner Wohnung leben": So fasste eine Mieterin zusammen, wieso sie in dem ansprechend renovierten Mietwohnhaus im Norden Templins wohnt. Das Wohnhaus wurde im November von BBU und MIR mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.
In ihrer Preisbegründung hob die Jury hervor, dass den Senioren in den auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Wohnungen so lange wie möglich ein eigenständiges Leben in ihrer angestammten Umgebung ermöglicht werde. Gemeinschaftsräume fördern das Miteinander der Bewohner. Die nahe gelegene Pflegedienstleistung könne von ihnen individuell in Anspruch genommen werden.Die durch den Teilrückbau des Wohnblocks nun stufenförmige Abnahme der Geschosse bietet optische Reize und fügt sich harmonisch ins Stadtbild ein. "Die günstige Lage im Zentrum der Nordstadt gewährleistet die Nähe zum Handels-, Service- und Kulturangebot und damit zum Gemeinschaftsleben", so Dr. Wolfgang Schönfelder, Leiter der BBU-Landesgeschäftsstelle Potsdam, bei der Urkundenverleihung. Damit habe die WOBA Templin-UM auch einen wichtigen Beitrag zur Vitalisierung dieses Teils der Stadt geleistet.Die ausgezeichnete Wohnanlage entstand durch den stufenförmigen Teilrückbau eines Plattenbaus des Typs WBS 70 von sechs auf fünf bis drei Geschosse. Alle Wohnungen wurden altersgerecht und barrierefrei umgestaltet. Durch die Lückenschließung zwischen zwei Blöcken wurde es möglich, zwei getrennte Aufgänge mit einem Personenaufzug zu erschließen und Funktions- sowie Gemeinschaftsräume zu schaffen. Das Pflegedienstbüro der Volkssolidarität, mit der die WOBA Templin-UM einen Kooperationsvertrag schloss, befindet sich direkt im Gebäude.Die Investitionssumme betrug insgesamt drei Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte zu 49 Prozent aus Eigenmitteln und zu 51 Prozent durch ein freies Darlehen der DKB. Das Projekt wurde im März 2008 fertig gestellt und ist voll vermietet.