WOHNEN IN BERLIN - VERANSTALTUNG DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG

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Über 400 Teilnehmer kamen am 21. Mai 2012 zur Diskussionsveranstaltung "Wohnen in Berlin". Experten diskutierten im Plenarsaal der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin über die Zukunft der Wohnungs- und Mietenpolitik. BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern hielt den Eröffnungsvortrag. Konzipiert wurde die Veranstaltung auf Grundlage des innovativen "Pecha Kucha"-Verfahrens vom Arbeitsbereich BerlinPolitik der FES und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Ein zentrales Ziel der Konferenz war die Diskussion über die Frage: Welche Grundlagen braucht die Berliner Wohnungspolitik?BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern: "Neue Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung werden in Berlin immer dringender gebraucht. Unsere Mitgliedsunternehmen wollen hierzu einen Beitrag leisten. Dabei brauchen sie aber Unterstützung. Am besten wäre ein Mix aus Anreizen und Förderung." Die Überlegung zur kostenlosen Überlassung von 14 Baugrundstücken an landeseigene Wohnungsunternehmen sei hierzu ein erster guter Schritt.Im Anschluss an die Vorträge der übrigen zehn Vortragenden gab es zwei "Respondenten": Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier, Vorsitzende empirica AG und Dr. Andrej Holm, Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt Universität Berlin. Sie fassten das Gehörte zusammen und bewerteten die unterschiedlichen Ansätze. Einig war man sich dabei darin, dass die Berliner Wohnungspolitik vor großen Herausforderungen steht.Auf "Pecha Kucha" folgt Senator Müller auf dem PodiumIn einem Podiumsgespräch unterstrich Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), die Wohnungs- und Mietenpolitik sei eines der ganz zentralen Themen dieser Legislaturperiode: "In der Mieterstadt Berlin wohnen mehr als 80 Prozent der Berliner Haushalte zur Miete, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Deshalb ist Wohnungs- und Mietenpolitik auch Sozialpolitik."Neben BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern nahmen auch Reiner Wild vom Berliner Mieterverein, Jürgen Breiter von der Initiative "Stadt Neudenken", Dr. Carsten Brückner, Landesvorsitzender von Haus & Grund Berlin, Marie Schubenz und Sebastian Jung vom Mietenpolitischen Dialog, Gaby Morr von der BSM Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, Kristien Ring für einige Baugruppen, Tobias Nöfer vom Architekten- und Ingenieurverein Berlin, Johanna Schlaack von "Think Berlin" (eine 2009 an der TU Berlin gegründete Initiative, um die Debatte über die Berliner Stadtentwicklung um eine junge und zugleich wissenschaftliche Position aus Architektur und Stadtplanung zu bereichern), Hiltrud Sprungala vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Ulf Heitmann für die Genossenschaften und Bernhard Hummel vom "Mietshäuser Syndikat" mit Vorträgen teil.Die Folien und Mitschnitte sind unter www.fes.de oder  www.fes-forumberlin.de/content/stadtentwicklung_archiv.php einsehbar.

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