In der Metropolregion Berlin-Brandenburg ziehen immer mehr Familien in die eigenen vier Wände, wobei der Anteil der Eigentümerhaushalte im Land Brandenburg wesentlich größer ist als im Land Berlin.
Lebten 2003 noch 36 Prozent der privaten Haushalte in Brandenburg in Eigentumswohnungen oder im eigenen Haus, so waren es nach den aktuellen Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Anfang 2008 bereits 41 Prozent. Dabei wohnten 85 Prozent dieser Eigentümerhaushalte im Einfamilienhaus. Dagegen lebten in Berlin im Jahr 2003 nur elf Prozent in Wohneigentum, im Jahr 2008 war die Zahl der Berliner in eigenen vier Wänden auf immerhin 16 Prozent gestiegen. Dabei wohnte etwa die Hälfte (51,4 Prozent) dieser Eigentümerhaushalte im Einfamilienhaus.Anfang des Jahres 2008 betrug die durchschnittliche Wohnfläche aller brandenburgischen Haushalte 84 Quadratmeter (2003: 81 Quadratmeter) und aller Berliner Haushalte 71 Quadratmeter (2003: 68 Quadratmeter). Erhebliche Unterschiede bei der Wohnfläche bestehen dabei zwischen Mieter- und Eigentümerhaushalten: Den Eigentümerhaushalten in Brandenburg standen mit durchschnittlich 113 Quadratmetern Wohnfläche 49 Quadratmeter mehr zur Verfügung als den Mieterhaushalten mit 64 Quadratmetern. In Berlin waren es in den Eigentümerhaushalten durchschnittlich 103 Quadratmeter Wohnfläche, das heißt 38 Quadratmeter mehr als in Mieterhaushalten mit 65 Quadratmetern.