WOHNBEBAUUNG "AM SCHRAGEN" IM BORNSTEDTER FELD

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Die ProPotsdam hatte zur Bebauung des neuen Quartiers "Am Schragen" zwischen Fachhochschule und Volkspark einen Architektenwettbewerb durchgeführt. 15 Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet erarbeiteten Entwürfe für den Bau von 135 bis 180 Wohnungen mit bis zu 9.300 Quadratmetern Wohnfläche. In funktionaler, ökonomischer und energetischer Weise sollten die Wohngebäude beispielhaft für nachhaltiges Bauen sein. Gemäß Wettbewerbsausschreibung waren die Grundrisse flexibel auf unterschiedliche Wohnkonzepte auszurichten und sollten sich für wechselnde Nutzergruppen eignen. In Auswertung der konkreten Nachfrage zukünftiger Mietinteressenten sollen überwiegend kleine bis mittlere Wohnungen mit 1,5 bis 2,5 Zimmern realisiert werden, die alle über Aufzüge erschlossen werden.Die Wettbewerbsjury unter Vorsitz des Architekten Prof. Christian Rapp, Mitglied des Gestaltungsrates der Landeshauptstadt Potsdam, hat folgende Architekturbüros prämiert: Galandi Schirmer Architekten, Berlin Gutheil und Kuhn Architekten, Potsdam Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Berlin Das Bornstedter FeldDas Areal liegt im Norden von Potsdam, wenige Minuten Fußweg vom Schloss Sanssouci und der Innenstadt entfernt. Das Bornstedter Feld war ein seit dem 19. Jahrhundert weitgehend unzugängliches Militärgebiet mit acht ehemaligen Kasernen und einem zentralen Übungsgelände. Das rund 300 Hektar große Areal wurde 1993 als Entwicklungsbereich festgelegt. Seither wird das Bornstedter Feld kontinuierlich zu einem lebendigen, urbanen und ökologisch wegweisenden Stadtteil weiterentwickelt. Rund 11.400 Menschen, mehr als sieben Prozent der heutigen Potsdamer Bevölkerung, sollen hier einmal leben. Etwa die Hälfte der baulichen Entwicklung ist bereits umgesetzt. "Neben qualitätvollen städtebaulichen und architektonischen Lösungen waren vielfältige Anforderungen an die Bauaufgabe gestellt. Der Wettbewerb lieferte uns wichtige Anregungen. Es wurden jedoch nicht alle Planungsziele erfüllt, so dass entsprechend der Komplexität der Aufgabe teilweise Überarbeitungen erforderlich sind. Im Ergebnis werden neue Impulse für unseren Beitrag zum Wohnungsbau für Potsdam gegeben", so Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH.Nach derzeitiger Planung soll mit der Realisierung Ende 2013 bzw. zu Beginn des Jahres 2014 begonnen werden. Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse ist montags bis freitags vom 14. bis 23. November 2012 im Foyer der ProPotsdam in der Zeit von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
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