Dr. Michaela Schmitz-Schlär: „Soziales Engagement wird bei der WohnBau Frankfurt groß geschrieben - vor allem, wenn es um die jüngsten Bürger unserer Stadt geht.“ Vielen Familien ist es nicht möglich, ihren Kindern ein gesundes Frühstück mit in die Schule zu geben. Aus diesem Grund startete die Frankfurter Arbeitsloseninitiative im November 2007 das Projekt „Schülerfrühstück“. Bereits seit dem Jahr 2009 unterstützt die WohnBau Frankfurt es durch regelmäßige Spenden.
Momentan werden täglich an vier Frankfurter Schulen insgesamt 110 bis 120 Pausenbrote für je 30 Cent ausgegeben. Im Jahr 2016 waren es mehr als 9.000. Beim Zusammenstellen wird stets auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Vollkornbrot, Salat, Obst und Gemüse geachtet. Zweimal in der Woche gibt es ein Milchgetränk oder zuckerarmes Getränk dazu. Viele der Kinder wussten kaum was zum Beispiel ein Radieschen oder ein Kohlrabi ist. Jetzt freuen sie sich täglich auf das was vom FALI e.V. liebevoll zubereitetet wird. Die 3 bis 4 Mitarbeiter bringen sich entweder ehrenamtlich ein oder sind über den Bundesfreiwilligen Dienst bzw. eine geförderte Stelle für ein Jahr befristet bei dem Verein angestellt. Ihr Tag beginnt um 7:00 Uhr mit der Zubereitung der Frühstücksbeutel. Um 8:00 Uhr werden diese zu den jeweiligen Schulen ausgefahren.
Evelyn Blaschke: „Wir danken der WohnBau Frankfurt für ihr langjähriges Engagement. In Frankfurt (Oder) gibt es sehr viele Kinder - mehr als in den meisten anderen Kommunen in Deutschland - die in prekären Verhältnissen aufwachsen. In Sachen Kinderarmut nehmen wir nach wie vor einen traurigen Platz im Land Brandenburg ein. Auch für die Zukunft ist es wichtig, dass wir gezielt Projekte weiter führen können, gerade in sozialen Brennpunkten.“
Foto: Wohnbau Frankfurt
v.l.n.r.: Dr. Michaela Schmitz-Schlär (Vorstandsvorsitzende, WohnBau Frankfurt), Evelyn Blaschke (Projektleiterin, Frankfurter Arbeitsloseninitiative e.V.), Monika Dachwitz, Ilona Keller (beide Frankfurter Arbeitsloseninitiative e.V.)
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