Mitte April 2018 riefen das Kunstfestival „ART an der Grenze“ und die WohnBau Frankfurt erstmals gemeinsam zur Teilnahme am Graffiti-Contest auf. Am 5. Mai 2018 verwandelte sich ein Teil der Großen Scharrnstraße in ein offenes Atelier, wo die Besucherinnen und Besucher fünf jungen Sprayern aus Frankfurt (Oder) beim Kreieren ihrer Streetart-Werke über die Schulter sehen konnten. An einer Übungswand, bei einem Collage-Workshop und beim Bemalen von Jutebeuteln konnten die Besucher zudem selbst kreativ werden. Unterstützt wurde der Contest von Möbel Boss und mycap24.com.
Dr. Michaela Schmitz-Schlär, Vorstandsvorsitzende der WohnBau Frankfurt: „Unsere Stadt ist reich an Talenten. Mit dem Kunstfestival „ART an der Grenze“ und Wettbewerben wie dem Graffiti-Contest ist es möglich, diese zu fördern und bekannt zu machen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, diese Bemühungen zu unterstützen und sie den Menschen in unserer Stadt zu erschließen.“
Daniel Fochtmann vom Organisationsteam des Festivals: "Es steckt viel Kreativität und Leben in unse-rem Städtchen und ich freue mich sehr, dass wir das zeigen konnten. Besonders positiv überraschte mich, die tolle, unkomplizierte und proaktive Unterstützung der Unternehmen aus Frankfurt (Oder). Da macht es gleich doppelt Spaß."
Jeder der Teilnehmer des Graffiti-Contests interpretierte das Thema „Lebendige Stadt – junges Leben“ anders. Der Sieger, Nicolas Rindt, der hinter der Frankfurter Stadtsilhouette zwei überdimensionale Augen und ein Konzertpublikum auf die Leinwand brachte, verband sein Werk mit einer Frage an den Betrachter: „Wie siehst Du Deine Stadt?“. Seit ca. 8 Jahren gestaltet er Graffitis. Durch einen Freund wurde er auf diese Kunstform aufmerksam. Nach seiner Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten an der Waldorfschule und einem Jahr Fachabitur wird er in dessen Firma „153 design Graffiti Fassaden Künstler“ einsteigen und dann im Kundenauftrag Fassaden, Kinderzimmerwände und vieles mehr gestalten.
Seit ihrem Bau und der Installierung von Werken regionaler Künstler in den 1980er Jahren ist die Große Scharrnstraße ein für Jedermann frei zugänglicher Raum der Künste. Seit 2013 führt das Festival „ART an der Grenze“ diesen Gedanken weiter und bietet Kunst jenseits des Mainstreams, unterschiedlicher Generationen bzw. noch unbekannter HobbykünstlerInnen, die den Schritt in die Öffentlichkeit wagen, eine Plattform.
Foto der Siegerehrung, v.o.l. nach u.l. Jerry, Nicolas, Byron, Tom, Paul; (Foto: WohnBau Frankfurt)
Foto: Sieger Nicolas Rindt beim Gestalten seines Wettbewerbsbeitrages
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