Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) wird 2021 mit zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen, mehreren Professuren und der Studierendenvertretung (AStA) in die Fußgängerzone der Großen Scharrnstraße ziehen. Angemietet werden dafür rund 1.140 Quadratmeter auf fünf Etagen in dem derzeit noch im Umbau befindlichen Haus Nr. 23 a der Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG.
„Mit der Ansiedlung setzen wir ein gemeinsames Zeichen der Kooperation zwischen unserer Genossen-schaft und der Frankfurter Universität. Zudem ist sie ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung und Wiederbelebung der Großen Scharrnstraße.“, fasst Dr. Michaela Schmitz-Schlär, Vorstandsvorsitzende der WohnBau Frankfurt, die Beweggründe der Wohnungsbaugenossenschaft zusammen, dem früheren Wohngebäude eine neue Nutzung zu übertragen.
Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal betont angesichts der bevorstehenden Veränderung: „Ich freue mich, dass wir mit diesem Umzug die Präsenz der Universität in der Mitte der Stadt sichern können und den Brückenschlag in Richtung Collegium Polonicum verstärken.“
Das Objekt in der Großen Scharrnstraße 23 a wurde von der WohnBau Frankfurt exklusiv für die Mieterinnen konzipiert. Dazu gehören unter anderem Grundrissveränderungen sowie ein neuer Dachaufbau mit entsprechenden Terrassen. Es werden neue Fenster eingebaut und die Fassade inklusive der Loggien saniert. Für den barrierefreien Zugang erhält das Gebäude einen Aufzug, der alle Etagen komfortabel erschließt. Außerdem erfolgen die Erneuerung der Haustechnik sowie die Verlegung von Glasfaser bis in die Büros.
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