WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG: FÄNGT SICH DER ABSCHWUNG?

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Die Auftragseingänge in der Industrie sind nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums im März preis- und saisonbereinigt um 3,3 Prozent gestiegen. Die Zuwächse kamen vor allem aus dem Ausland. Die Auslandsnachfrage nahm, begünstigt durch Großaufträge, mit 5,6 Prozent kräftig zu. Die Inlandsnachfrage verbesserte sich ebenfalls. Allerdings fiel der Zuwachs hier mit einem Plus von 1,1 Prozent weniger deutlich aus. Am stärksten fiel der Anstieg beim Auftragseingang mit 4,9 Prozent bei den Investitionsgüterproduzenten aus. Die Bestelltätigkeit bei Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten legte um 1,6 bzw. 1,5 Prozent zu. Im Zweimonatsvergleich (Februar/März gegenüber Dezember/Januar) blieb die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen mit einem Rückgang um preis- und saisonbereinigt 4,9 Prozent freilich weiter abwärts gerichtet. Im gesamten ersten Quartal 2009 lag das Ordervolumen um 14,5 Prozent unter dem vierten Quartal 2008. Die Inlandsnachfrage verringerte sich im Zweimonatsvergleich noch etwas deutlicher als die Auslandsnachfrage (-5,8 % bzw. -4,1 %). "Die jüngsten Zahlen machen Hoffnung, dass der bisher ungebremste Absturz der Bestellungen sich fängt. Vielleicht sind das erste Anzeichen einer Normalisierung", so das Wirtschaftsministerium.