Die Wahl des Standortes fiel nach Ermittlung des Bedarfs mit den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung Fürstenwalde auf ein zentral gelegenes, unbebautes Grundstück in Fürstenwalde Nord. Mit der AWO wurde zeitig der künftige Betreiber gefunden. Damit konnten dessen Vorstellungen in den Planungen berücksichtigt werden. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Planungsentwürfe und den Möglichkeiten der Bebaubarkeit, die das freie Grundstück bot, wurde die Variante eines
zweigeschossigen Winkelbaus festgeschrieben.
Nach Beräumung des Grundstücks und Freigabe nach Untersuchung auf Schadstoffe wurde im April 2020 mit den Bauarbeiten begonnen. Zum Jahreswechsel 2020/21 waren bereits Fenster montiert und Dachdecker- und Fassadenarbeiten abgeschlossen sowie die Beheizung des Objektes in Betrieb, was ein kontinuierliches weiterarbeiten im Innenbereich des Gebäudes möglich gemacht hat. Ein Jahr nach Baubeginn laufen derzeit die letzten Bauarbeiten im Gebäude, parallel erfolgen Arbeiten im Außenbereich. Es werden Gehwege, Parkplätze, Spielplätze und Grünflächen entstehen. Allen fleißigen Bauleuten gebührt Dank für die gute Arbeit.
Das Gebäude wird durch die Belegschaft der „Kita Buratino“ bezogen, die ihr bisheriges Domizil künftig dem „Hort Sternschnuppe“ übergeben wird. Die Kinder der Altersgruppen bis 6 Jahren werden dann im neuen Gebäude in 4 Gruppenräumen für Krippenkinder und 8 Gruppenräumen für Kindergartenkinder betreut. Im barrierefreien Gebäude stehen den Knirpsen unter anderem ein Kinderrestaurant mit Kinderküche und ein Bewegungsraum mit Kletterbereich zur Verfügung. Im Außenbereich werden ein Spielplatz mit Modderstrecke und eine Bobbycar-Bahn angelegt.
Im Juli 2021 letztendlich wird die Kita durch die neuen Hausherren „in Besitz“ genommen. Bereits während der Bauarbeiten haben sich die Kinder immer wieder mit Neugier vor Ort vom Fortschritt der Arbeiten überzeugt und die Bauarbeiter mit ihrer Vorfreude motiviert. Es bleibt zu wünschen, dass einige von Ihnen später selbst den Weg ins Handwerk finden – motivierter Nachwuchs fehlt hier allerorten.
Und Corona? Die Baustelle ist direkt zu Beginn der Pandemie gestartet. Trotzdem haben die (glücklicherweise nur) vereinzelten Fälle die Arbeiten auf der Baustelle nicht behindert. Problematischer waren da eher die daraus resultierenden Materiallieferprobleme, die sich aber glücklicherweise auch auf Einzelfälle beschränkten.
Nach dem anstehenden Abschluss der Arbeiten im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen kann man sagen: „Willkommen Buratino-Kinder!“
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