Im September wurden die besten Fassadengestaltungen des Jahres mit der gefragteste Auszeichnung der Branche geehrt, dem Deutschen Fassadenpreis 2013. Mit dabei: Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mit ihrer Villa 34.
300 Arbeiten waren für den bereits zum 22. Mal ausgeschriebenen Fassadenpreis eingereicht worden. 22 von ihnen wurden von einer Fachjury unter Vorsitz von Prof. Jürgen Braun ausgewählt und mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt über 20.000 Euro prämiert. Dabei zeigten 22 Preisträger maßgeschneiderte Farbigkeit, Ausgewogenheit im Entwurf, vorbildlich gelungene Anbindung an das architektonische und städtebauliche Konzept sowie besonders feine handwerkliche Leistungen. "Die Freude an vollendeter Fassadengestaltung scheint im selben Maß zu steigen wie die Qualität der Ausführung durch die Fachleute, die sie intelligent planen und handwerklich perfekt umsetzen", fasste Prof. Braun den positiven Eindruck der Jury zusammen. Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft erhielt für ihre "Villa 34" im Hückelhovener Ring 34 den zweiten Preis in der Wettbewerbskategorie "Kunst und Design am Bau". Hier machte eine Illusionsmalerei am Ortseingang von Wildau aus einem schlichten Anbau hat einen Blickfang. Mit dem Preis honorierte die Jury nicht nur den künstlerischen Entwurf von Erik Mahnkopf von GRACO Agentur für Kommunikation aus Berlin, sondern auch die Experimentierfreude der Bauherrin.Aus dem Votum der Jury: "Der Anbau der Wohnungsanlage am Hückelhofener Ring macht aus der sachlichen Renovierung der Allerweltsanlage ein piranesisches Vexierspiel. Die Grisaillmalerei mit wenig Hellblau und Dunkelocker bezieht die realen Fenster in eine irreale Bildwelt der Illusionsmalerei ein. Wie oft endet dieses Experiment in banalen Fotorealismen. Nicht hier! Kuben scheinen sich in den Raum zu schieben, Löcher klaffen in der Wand. Es entsteht Bewusstsein vom Bauen mit gigantischen Blöcken, der Maßstab springt vom Alltag in die 3-D-Animation. Dieser künstlerische Impetus von Erik Mahndorf und der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft wird mit dem zweiten Preis der Kategorie Sonderpreis für künstlerische Gestaltung ausgezeichnet."
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