WIE WOHNT BRANDENBURGS BEVÖLKERUNG IM ALTER?

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Am 14. Juni 2006 diskutierten Experten im Brandenburgischen Landtag zum Thema "Selbstbestimmtes Wohnen im Alter – Möglichkeiten und Grenzen der Landespolitik". Der Einladung der SPD-Landtagsfraktion folgten u. a. der Minister für Infrastruktur und Raumordnung, Frank Szymanski und BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt. Nach einer Begrüßung durch Günter Baaske, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, stellte Frank Szymanski die Wohnsituation älterer Menschen im Land Brandenburg dar. Es folgte ein Beitrag von Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg zum Thema "Alt und jung unter einem Dach – Eine Perspektive für ältere Semester?"Mit Blick auf die neue Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg bis zum Jahr 2030 betonte BBU-Vorstand Ludwig Burkardt die Dringlichkeit, sich in allen Bereichen auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur einzustellen. Entsprechend der sich ändernden Bedarfe und dem Wunsch älterer Brandenburger, so lange wie möglich selbst bestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben, müssten spezielle Angebote rund ums Wohnen angeboten werden. "Das haben die BBU-Mitgliedunternehmen erkannt", so Ludwig Burkardt. Eine Befragung der BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin und Brandenburg im Jahr 2005  ergab über 100 Maßnahmenbeispiele rund um den Neubau von altersgerechten Wohnungen, anforderungsgerechte bauliche Veränderungen im Bestand sowie Kooperationen mit Seniorenvereinen und Dienstleistern aller Art. Abschließend formulierte Ludwig Burkardt folgende Forderungen an die Politik: Förderung des familiengerechten Wohnens und des Wohnens im Alter, Abbau bürokratischer Hemmnisse, Förderung innovativer Vorhaben, Bereitstellung einer Informations-, Beratungs- und Vermittlungsinfrastruktur und Betrachtung der Barrierefreiheit als notwendigen Standard.Daran schloss sich der Beitrag von Michael Jacobs, Geschäftsführer der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH an, der einige Beispiele für seniorenfreundliches Wohnen aus dem eigenen Unternehmen vorstellte.